Hier einige Hinweise, die auf einer Information der Praxiskoordinatorin der Philosophischen Fakultät II, Constanze Richter, basieren:
Das Praxismodul soll von den Studierenden in vier aufeinander folgenden Komponenten absolviert werden. Am Anfang steht ein Praxisworkshop mit einer Einführung in das Praxismodul, einem Training zur beruflichen Orientierung und Veranstaltungen zur Berufskunde. Daran anschließend, und das ist der zentrale Gedanke, erst nach der beruflichen Zielfindung, sollen die Studierenden ein Praktikum absolvieren und mehrere praxisorientierte Lehrveranstaltungen besuchen. Im Anschluss an das Praxismodul steht ein Praxiskolloquium, in dem die Studierenden über ihre bisherige berufliche Orientierung nachdenken und Strategien entwickeln sollen. Das Praxismodul beginnt für Skandinavistik-Studierende mit dem Praxisworkshop im 2. Semester und muss von allen Monofach- und Kernfach-Studierenden belegt werden.
1. Der Praxisworkshop
Es werden regelmäßig Praxisworkshops angeboten. Die zentralen Einführungsveranstaltungen
liegen in der ersten Vorlesungswoche an den veranstaltungsfreien Tagen. Die
Trainings zur beruflichen Orientierung werden ab dem Wintersemester angeboten.
Die Studierenden müssen einmalig an einen solchen Training teilnehmen.
Um möglichst Kollisionen mit den Stundenplänen zu vermeiden, werden
die Trainings in der ersten Semesterhälfte donnerstags 8-12 und in der
zweiten Semesterhälfte freitags 8-12 stattfinden. Die Einschreiblisten
für die berufliche Orientierung werden auf der Einführungsveranstaltung
und danach laufend im Semester durch Aushänge an meiner Tür zur Verfügung
gestellt. Als Veranstaltungen zur Berufskunde können die Studierenden entweder
an der JOB_ENTER teilnehmen oder gleichwertige Veranstaltungen beim Hochschulteam
des Arbeitsamtes Mitte besuchen. Das Programm für die JOB_ENTER wird rechtzeitig
veröffentlicht.
2. Das Praktikum
Das Praktikum sollen die Studierenden möglichst erst absolvieren, wenn
sie sich darüber klar geworden sind, welche beruflichen Wege die Wege ihrer
Wahl wären. Beim Praxisbeauftragten des Nordeuropa-Instituts, Reinhold
Wulff, erfahren die Studierenden alles Notwendige. Die Anmeldung zu einem Praktikum
erfolgt rechtzeitig vor Praktikumsbeginn. Auf dem Anmeldeformular
bestätigt der Praxisbeauftragte die Anerkennung des Praktikums als Pflichtpraktikum
innerhalb des BA-Studiums. Bei Beendigung des Praktikums bestätigt der
Praxisgeber die erfolgreiche Absolvierung des Praktikums.
3. Die praxisrelevanten Lehrveranstaltungen
Die praxisrelevanten Lehrveranstaltungen sollen ebenfalls erst nach dem
Praxisworkshop besucht werden, damit die Studierenden ihr berufliches Profil
gezielt erweitern können. Praxisrelevante Lehrveranstaltungen gibt es als
fachspezifische Angebote aus den Instituten. Für das Angebot sind die Praxisbeauftragten
der Fächer verantwortlich.
Darüber hinaus gibt es fachfremde und fächerübergreifende Angebote
vom Career Center der Universität. Das Programm des Career Centers wird
regelmäßig bekannt gegeben.
In Frage kommen auch Veranstaltungen des Sprachenzentrums und ausgewählte
Kursangebote von der Psychologischen Beratungsstelle der Humboldt-Universität,
die auf ein Training von Schlüsselqualifikationen abzielen.
4. Praxiskolloquium
Am Ende des Praxismoduls steht ein Kolloquium, in dem die Studierenden ihre
Schritte auf dem Weg ihrer beruflichen Orientierung evaluieren sollen. Das Praxiskolloquium
wird von den Praxisbeauftragten der Institute angeboten.