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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

 
 
 

15th Internatonal Strindberg Conference 'Strindberg and His Media'

Veranstalter: Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität
Ort: Berlin, 20.-22. September

Vom 20.-22. September richtete das Nordeuropa-Institut auf Vorschlag der International Strindberg Association die 15. Internationale Strindberg Tagung in Berlin aus. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Riksbankens Jubileumsfond, Svenska Institutet, der Schwedischen Botschaft in Deutschland, dem Nomos-Verlag und dem Strindberg-museum in Stockholm. Drei Tage lang diskutierten ca. 60 internationale WissenschaftlerInnen in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Schwedisch) über das Thema Strindberg und seine Medien. Mit diesem Schwerpunkt knüpfte die Tagung an aktuelle Fragestellungen zur Medialität in den Kulturwissenschaften an, welche, wie das wachsende Interesse für Strindbergs Experimente mit Malerei, Laterna magica oder Fotografie belegt, auch in der Strindberg-Forschung der letzten Jahre neue Akzente gesetzt hat. Ziel der Tagung war es, einen Überblick über die Medialitätsdiskussion in der Strindberg-Forschung geben. Neben klassischen kunst- und theaterwissenschaftlichen Themen war Strindbergs Verwendung der neuen Medien ein wichtiger Schwerpunkt der Tagung. Hier ging es um Themen wie Strindberg's Snap Shot Aesthetics oder Strindberg and Cinematography Revisited. Als wichtiges Forschungsgebiet kristalliserte sich außerdem die Frage nach den medialen Wechselwirkungen heraus, die beispiels-weise in Beiträgen zur Musik in Strindbergs Dramen oder zu Strindbergs prozessualer Ikonographie diskutiert wurde.

Strindberg and His Media

Strindbergs mediale Selbstinszenierung war das Thema von Vorträgen über Strindberg's Media Experiments and the Investigation of the Self, Inszenierte und unterlaufene Autorschaft im Medienwechsel oder Strindberg's Self-Exposing to the Media. Ein noch wenig erschlossenes Forschungsgebiet eröffnete schließlich die Frage nach der Medialisierung zeitgenössischer Diskurse, mit der Geschlechterkonstruktionen oder die Construction of Metropolitan Space ins Blickfeld gerieten.
Die Publikation der Beiträge ist für die erste Jahreshälfte 2002 geplant.

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