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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Veröffentlichungen: Publikationsreihen 2009

 
 
 
Berliner Beiträge zur Skandinavistik | Die Ostseeregion: Nördliche Dimensionen - Europäische Perspektiven | Nordeuropäische Studien | Kleine saamische Schriften | NORDEROPAforum |

 

BERLINER BEITRÄGE ZUR SKANDINAVISTIK
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Die Berliner Beiträge zur Skandinavistik sind eine Publikationsreihe des Faches für Arbeiten aus dem gesamten, weit gefassten Gegenstandsgebiet der Skandinavistik. Sie enthält Editionen von alt- und neuskandinavischen Texten ebenso wie Monographien, Sammelbände und Bibliographien zu den verschiedenen Themenbereichen des Faches. Die Reihe nimmt vorzugsweise Arbeiten auf, die aus der Berliner Skandinavistik hervorgegangen sind, steht aber auch Beiträgen aus anderen Instituten offen. Herausgegeben wird die Reihe von Antje Hornscheidt, Lena Rohrbach, Stefanie von Schnurbein und Stephan Michael Schröder.

Folgende Bände sind 2009 erschienen:

  • Bd. 17: Jan Hecker-Stampehl, Hendriette Kliemann-Geisinger (Hg.): Facetten des Nordens. Räume – Konstruktionen – Identitäten

Folgende Bände sind in Vorbereitung:

  • Lill-Ann Körber, Stefanie von Schnurbein (Hg.): Gesundheit/ Krankheit. Kulturelle Differenzierungsprozesse um Körper, Geschlecht und Macht in Skandinavien
  • Stephan Michael Schröder: Weiße Wiedergängerkunst, schwarze Buchstaben. Dänische Literatur und Kino 1907 bis 1918
Informationen zu den einzelnen Bänden unter:
www2.hu-berlin.de/skan/publ/publikationsreihen/berliner_beitraege/bbzs_gesamtverz_html
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DIE OSTSEEREGION: NÖRDLICHE DIMENSIONEN – EUROPÄISCHE PERSPEKTIVEN

Die Ostseeregion ist eine vielfach zitierte Modellregion: Anfang der 1990er Jahre als ›Neue Hanse‹ ausgerufen, als Laboratorium Europas bezeichnet, zum Nukleus des neuen Europa erklärt, ist sie ein mit Schlagworten überhäufter Gemeinplatz geworden. Dennoch: Die Ostseeregion ist seit der Wende zwischen 1989 und 1991 eine der dynamischsten Regionen Europas geworden. Das Gemeinsame – gar eine allumfassende, homogene ›Ostseeidentität‹ – wurde wieder betont; zugleich wurden aber auch die Disparitäten deutlich. Beide Perspektiven haben dabei ihre Berechtigung. Mit dieser Publikationsreihe erhält die Ostseeregion ein neues interdisziplinäres Forum. Auf diesem Forum soll zu einer wissenschaftlich fundierten Aufarbeitung der Prozesse und Strukturen, die den Metaphern zugrunde liegen, beigetragen werden. Die Beiträge der Reihe leuchten die politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung der Ostseeregion aus. Im Mittelpunkt steht dabei der interdisziplinäre Dialog, der sich durch das gemeinsame Interesse an der Region auszeichnet.

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Beiträge und Bände werden in deutscher und/oder in englischer Sprache veröffentlicht. Die Reihe versteht sich dezidiert auch als Forum für NachwuchswissenschaftlerInnen. So haben neben Sammelbänden auch Monografien, die neue Forschung über die Region leisten, einen Platz. Die Reihe wird von Bernd Henningsen herausgegeben, für die Redaktion zeichnet Jan Hecker-Stampehl verantwortlich. Die Bände sind über den Buchhandel und direkt beim Berliner Wissenschafts-Verlag erhältlich.
2009 erschien folgender Band:

  • Bd. 10: Bernd Henningsen, Hendriette Kliemann-Geisinger, Stefan Troebst (Hg.): Transnationale Erinnerungsorte. Nord- und südeuropäische Perspektiven

Folgende Bände sind für 2010 in Vorbereitung:

  • Bd. 12: Jan Hecker-Stampehl, Bernd Henningsen (Hg.): Geschichte, Politik und Kultur des Ostseeraums
  • Bd. 13: Gustav N. Kristensen: Born into a Dream. EuroFaculty and the Council of the Baltic Sea States
  • •Bd. 14: Inken Dose: Nationale Minderheiten im Ostseeraum. Geschichte und Gegenwart, Identität und territoriale Anbindung
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NORDEUROPÄISCHE STUDIEN

Mit der Buchreihe werden Arbeiten aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der Geschichte, der Jurisprudenz und der Kulturwissenschaften im weiteren Sinne publiziert. Abgedeckt wird der Kulturraum von Grönland bis Finnland, wobei der Schwerpunkt auf den skandinavischen Kernländern Dänemark, Norwegen und Schweden liegt.
Die NORDEUROPÄISCHEN STUDIEN werden herausgegeben von Bernd Henningsen und sind über den Buchhandel oder direkt beim Nomos-Verlag Baden-Baden bzw. ab Band 11 beim Berliner Wissenschafts-Verlag erhältlich.

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KLEINE SAAMISCHE SCHRIFTEN
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Die Kleinen saamischen Schriften sind als Forum für kleinere Beiträge zu den saamischen Sprachen und Literaturen sowie zur saamischen Kultur gedacht. Die Reihe wird von Michael Rießler (Nordeuropa-Institut) und Elisabeth Scheller (Tromsø) herausgegeben. Publiziert werden sowohl wissenschaftliche Abhandlungen als auch Lehrmaterialien sowie saamische Texte im Original oder in Übersetzung. Die Grafikerin Anne-Christin Jyrch (Berlin) hat die Buchreihe gestaltet. 2009 ist erschienen:

  • Bd. 2: Аскольд Бажанов | Askold Bazhanov: Стихи и поэмы о саамском крае | Verses & poems on the Saami land. English translation by Naomi Caffee. With an essay by Johanna Domokos

In Vorbereitung:

  • Bd. 3: Joshua Wilbur: Syllable Structures and Stress Patterns in Kildin-Saami

Weitere Informationen über die Reihe:

http://www2.hu-berlin.de/ksdp/kss/
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NORDEUROPAforum – NEUE FOLGE
  Die neue Folge des NORDEUROPAforum erscheint seit 1998 zweimal jährlich als wissenschaftliche Zeitschrift am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin. Auf Deutsch und Englisch werden Analysen zu Politik, Wirtschaft, Kultur und Geschichte veröffentlicht, mit denen der gesamte europäische Norden abgedeckt werden soll – also nicht nur die ›alten‹ nordeuropäischen Länder Island, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland, sondern auch Grönland, die Färöer, Nordwestrussland, die baltischen Staaten, die südlichen Ostsee-Anrainer sowie transregionale Verflechtungen. Ebenfalls fester Bestandteil des NORDEUROPAforum sind Rezensionen und Annotationen. Redaktionssitz ist das Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität. Ein internationaler wissenschaftlicher Beirat unterstützt die Redaktion bei der Auswahl und Bewertung der Beiträge.

Seit 2006 erscheint das NORDEUROPAforum ausschließlich im Internet als so genannte open access-Publikation. Alle einzelnen Aufsätze und Rezensionen so-wie die gesamten Ausgaben werden auf dem edoc-Server der Humboldt-Universität gespeichert. Das bedeutet, dass unseren Leserinnen und Leser alle Inhalte des NORDEUROPAforum kostenlos zur Verfügung stehen. Im Jahr 2009 hat die Redaktion damit begonnen, auch die ursprünglich in gedruckter Form erschienenen Jahrgänge 1998 bis 2005 nachträglich zu digitalisieren. Auf diese Weise wird das Archiv auf unserer Webseite nach und nach um die Beiträge und Rezensionen aus diesen Jahren erweitert.
2009 publizierten wir folgende Aufsätze:

  • Nicola Karcher: »Schirmorganisation der Nordischen Bewegung: Der Nordische Ring und seine Repräsentanten in Norwegen«. In: NORDEUROPAforum 19 (2009:1), 7–35
  • Johan Strang: »The Scandinavian Value Nihilists. The Crisis of Democracy in the 1930s and 1940s«. In: NORDEUROPAforum 19 (2009:1), 37–63
  • Carl Marklund: »Hot Love and Cold People. Sexual Liberalism as Political Escapism in Radical Sweden«. In: NORDEUROPAforum 19 (2009:1), 83–101
  • Peer Krumrey: »Das Ziel bestimmt die Mittel. Das Wirken Östen Undéns auf dem Weg zur schwedischen Neutralitätspolitik«. In: NORDEUROPAforum 19 (2009:2), 7–35
  • Michael Schultheiss: »›Ob man an die kleinen Kinder gedacht hat ...?‹ Die Verhandlungen über medizinische Hilfe für deutsche Flüchtlinge in Dänemark am Ende des Zweiten Welt-kriegs«. In: NORDEUROPAforum 19 (2009:2), 37–59
  • Henrik Edgren: »When Finland was lost. Background, Course of Events and Reactions«. In: NORDEUROPAforum 19 (2009:2), 61–82
  • Stephan Flemmig: »Heiligenverehrung nach Luther. Die heilige Birgitta im nachreformatori-schen Schweden und im Ostseeraum«. In: NORDEUROPAforum 19 (2009:2), 85–105

Die Redaktion nimmt jederzeit Manuskripte und Rezensionen per e-Mail (nordeuropaforum@rz.hu-berlin.de) oder unter der Postadresse NORDEUROPAforum, Nordeuropa-Institut, Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin, entgegen. Über die Veröffentlichung von Manuskripten wird auf dem Wege eines anonymisierten Begutachtungsverfahrens (peer review) entschieden. Das NORDEUROPAforum finden Sie im Internet unter:

www.nordeuropaforum.de
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