Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Gäste am Institut 2014

 
 

Präsident der Republik Island besucht das Nordeuropa-Institut

Am 25. Juni besuchte der isländische Präsident Ólafur Ragnar Grímsson das Nordeuropa-Institut (NI) der Humboldt-Universität zu Berlin.

Die Delegation aus Island sowie der deutsche Botschafter in Reykjavík wurden vom Vizepräsidenten für Studium und Internationales, Prof. Dr. Michael Kämper-van den Boogaart, und der Dekanin der Philosophischen Fakultät II, Prof. Helga Schawlm, begrüßt. NI-Gründungsdirektor Prof. Dr. Bernd Henningsen lud zu einem kleinen Exkurs in die Geschichte des NI ein und sorgte mit einem Bild vom letzten Staatsbesuch Grímssons – damals mit gebrochener Schulter – für lockere Stimmung.

Das Skandinavistik-Institut arbeitet in Forschung und Lehre seit langem eng mit Kolleg_innen an Islands Universität zusammen. Auch im Rahmen der Mediävistischen Vorlesungen kommen regelmäßig isländische Referierende an die Humboldt-Universität.

Als Mediävistik-Professorin des Institutes berichtete Prof. Dr. Lena Rohrbach über (inter-)nationale Projekte in diesem Fachteil und ihre eigenen Forschungsarbeiten, die sich u.a. mit Gewalt in skandinavischer Literatur beschäftigen.

Der Isländischlektor Eiríkur Sturla Ólafsson informierte den Gast über das Isländischlehrangebot sowie ein erfolgreiches Podcastprojekt in der Lehre, bei dem Studierende sich gegenseitig in Berlin und Reykjavík besuchten Einige Promovierende und Masterstudierende des Institutes präsentierten ihre islandbezogenen Qualifizierungsarbeiten.

Abschließend hob Präsident Grímsson den politischen und kulturellen Wert der Islandstudien hervor, lud zum weiteren Dialog ein und sicherte trotz der finanziellen Probleme Islands weiterhin Unterstützung für das seit 2002 zur Hälfte vom isländischen Bildungsministerium finanzierte Isländischlektorat am NI zu. Erst im letzten Jahr war der Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert worden.

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