Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

 
 

Liebe Kommilitoninnen,
liebe Kommilitonen!


Mit dem Sommersemester 1994 wird immer deutlicher, welches Profil die Berliner Skandinavistik in Zukunft haben soll. Wir hoffen, daß die Einsparungspolitik im Hochschulbereich uns genügend Atem läßt, um die anvisierten Vorstellungen von einer kompletten Skandinavistik an einem Ort in der weiteren Zukunft realisieren - und etatisieren zu können: Ältere Skandinavistik, Neuere skandinavische Literaturen, Sprachwissenschaft und Kulturwissenschaft; auch die Geschichte Nordeuropas wird angeboten. (Die sprachwissenschaftliche Professur war bei Drucklegung noch nicht besetzt; die Erwartungen gehen jedoch auf einen raschen Abschluß des Verfahrens.) Wer sich für den Studienort Berlin entschieden hat, der kann hier seinen Schwerpunkt in einem der vier Fachteile wählen und für das Examen entsprechend disponieren. Eine gemeinsame skandinavistische Studienordnung für Freie Universität und Humboldt-Universität liegt nicht vor, ist aber in Arbeit. Die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen ist auf jeden Fall verabredet.

Die Chancen, die sich dem Fach eröffnen - und damit natürlich auch in erster Linie den Studierenden -, sind unmittelbare Folge der deutschen Vereinigung. Insofern hat die Umstrukturierung der ostdeutschen Hochschullandschaft nach 1989 - entgegen allgemeiner Ansicht - zumindest für die Skandinavistik ihre, wie wir meinen, positiven, vielleicht gar innovativen, Auswirkungen gehabt. Die Breite des Berliner Skandinavistik-Lehrangebotes des kommenden Sommersemesters spiegelt diese erfreulichen Veränderungen wieder.

 


Bernd Henningsen
Berlin, im Januar 1994

 

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