Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

 
 

Hej på alla!

Ein neues Vorlesungsverzeichnis ist viel: ein Verzeichnis aller angebotenen Lehrveranstaltungen, der Telefonnummern und Kurzbiographien aller Mitarbeiter, im Sommersemester auch ein Jahresbericht. Immer aber ist es auch eine Einladung, ein neues Semester am Nordeuropa-Institut zu verbringen. Dieses Jahr fällt es an uns, diese Einladung auszusprechen. In diesem Sinne also:

Herzlich willkommen zum Sommersemester 1999 an unserem lebhaften und spannenden Institut!

Fünf Jahre ist sie nun schon alt, die Ehe der beiden Berliner skandinavistischen Institute der HU und der FU; vielleicht ein Grund, hölzerne Hochzeit zu feiern. Lieber jedoch wollen wir dieses Datum als fünften Geburtstag feiern, denn fünf Jahre sind immerhin ein stattliches Alter, und Außenstehende sollten staunen, wie geschickt dieses Kind schon gehen und sprechen kann. Es wird mit jedem Semester größer und gewinnt hier einen Dozenten hinzu und dort viele Studierende. Es gibt das Forschungsprojekt Gemenskaper, ein Buchprojekt zur Literatur des Mittelalters und studentisch organisierte Sprachtutorien.

Aber so ein Geburtstag erinnert uns auch daran: Ganz aus den Kinderschuhen herausgewachsen sind wir noch nicht, auch wenn wir schon von geräumigeren Schuhen bzw. Räumlichkeiten träumen dürfen.

Trotz angestrengter Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek wird die Systematisierung nicht vor Ende 2000 abzuschließen sein, auch sind noch viele gößere und kleinere Lücken im Bestand mit Hilfe aller Institutsmitglieder aufzudecken und zu schließen. Ebenfalls hapert es noch bei der Sprachausbildung für die höheren Semester. Zudem fehlt uns seit fast drei Jahren ein Literaturprofessor - dankenswerterweise half und hilft Prof. András Masát aus Budapest aus - und vor zwei Semestern wurde die Mitarbeiterstelle der Mediävistik-Professur gestrichen. Gerade die letzten beiden Dinge sind schon ein arger Verlust für die Berliner Skandinavistik, nicht zuletzt für uns Studierende!

Gleichzeitig können wir stolz auf eine in der deutschsprachigen Skandinavistik einzigartige Professur für Kulturwissenschaften verweisen und ein fünf moderne Sprachen umfassendes Lehrangebot. Und in naher Zukunft wird auch eine von Norwegen gestiftete Professur besetzt werden.

Dies alles sind Gründe, tatkräftig wie bisher ins neue Semester zu gehen!
Viel Erfolg dabei wünscht uns -

 

der Fachschaftsrat Skandinavistik.
Berlin, im Dezember 1998

 

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