Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

 
 

Liebe KollegInnen!
Liebe Skandinavistik-Studierende!

Alle 56.000 Kartons sind jetzt endlich in Berlin!

Der historische Umzug nach Berlin ist zu Ende. Monate nach Beginn des Unternehmens traf der letzte Zug mit Umzugsgut ein. Rund 32.000 Kubikmeter Material wurde nach Berlin geschafft. Damit könnten zirka 21 Fußballfelder bedeckt werden. Allein die Aktenbestände hatten eine Länge von 38 Kilometern. Transportiert wurden 120.000 Möbelstücke und 1.300 Computer. "Obwohl quasi eine Kleinstadt nach Berlin umgezogen ist, haben wir alle Zeitvorgaben eingehalten. Trotz des einen oder anderen Problems lief alles wie am Schnürchen", sagte Cheforganisator Roger Cloes. (taz)

Zugegeben, unser Umzug aus den Kleinstädten Göttingen und Chicago bewegte sich in geringfügig anderen Dimensionen - ein Fußballfeld dürfte genügen - war aber mit ähnlich hohem logistischen Aufwand verbunden. Als größte Herausforderung, neben den kafkaesken Fluren im Mosse-Zentrum, erwies sich die interkulturelle Kommunikation, und so geriet der Einkauf für die Einstandsfeier zur mittleren Blamage: Nicht nur, dass uns die gewünschten Brötchen vorenthalten wurden, verscherzten wir uns spätestens mit Bestellung von ‚Berlinern' alle Sympathien der Fachverkäuferin. Umso herzlicher wurden wir am Nordeuropa-Institut empfangen, und seit der Ankunft Stefanie von Schnurbeins im Juni (die bei Redaktionsschluss allerdings noch in der Zukunft lag) steht unserem gemeinsamen Auftritt nun nichts mehr im Wege.

Mit den Umzügen nimmt es kein Ende: Die Gastprofessoren Thorsten Nybom und Einhart Lorenz sind aus Berlin in den Norden zurückgekehrt und die schwedische Literaturwissenschaftlerin Birgitta Holm sowie der Kunsthistoriker und Literaturwissenschaftler Jan Brockmann werden nun ihre Nachfolge antreten. Wir freuen uns auf anregende Zusammenarbeit.

 

Unser Neuanfang in den Neueren skandinavischen Literaturen fällt mit weiteren Veränderungen zusammen. Auf Wunsch der Studierenden werden im Wintersemester die Grundkurse als einführende Überblicksveranstaltungen durchgeführt. In der Literaturwissenschaft planen wir regelmäßige Übungen zur Literaturgeschichte und Methodik. Außerdem werden wir Lektüreübungen begleitend zu den Vorlesungen sowie Veranstaltungen mit wechselnden thematischen Schwerpunkten anbieten. Ganz allgemein haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Freude am (kritischen) Lesen und Denken nach Kräften zu fördern.

Allen Studierenden und MitarbeiterInnen wünschen wir einen guten Start in das Wintersemester

 

Stefanie von Schnurbein - Kirsten Wechsel - Heike Peetz
Mai 2000
 

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