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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Über das Nordeuropa-Institut

 

Das Nordeuropa-Institut (NI) der Humboldt-Universität zu Berlin ging 1994 aus der Fusion der beiden Skandinavistiken von Humboldt-Universität und Freier Universität hervor. Mit etwa 600 Studierenden, drei Professuren sowie zwei Stiftungsgastprofessuren, Lektoraten für Dänisch, Finnisch, Isländisch, Norwegisch und Schwedisch sowie einem breiten Lehr- und Forschungsprofil ist es eines der größten Skandinavistik-Institute außerhalb Nordeuropas.

Das NI zeichnet sich durch eine im deutschsprachigen Raum einmalige Kombination von vier Teildisziplinen an einem skandinavistischen Institut aus. Skandinavistische Kulturwissenschaft, Neuere skandinavische Literaturen, skandinavistische Mediävistik und skandinavistische Sprachwissenschaft sind durch ein transdisziplinäres kulturwissenschaftliches Konzept in Forschung und Lehre miteinander verbunden. Mit dieser kulturwissenschaftlichen Gesamtorientierung hat das NI eine regionalwissenschaftliche Schwerpunktsetzung, die neben Dänemark, Norwegen, Schweden, Island und Finnland auch die gesamte Ostseeregion berücksichtigt.

Das Nordeuropa-Institut ist ein lebendiges Institut. Gastvorträge, Workshops, Konferenzen, Netzwerke und Kontakte nach Skandinavien und in den gesamten Ostseeraum sowie die Zusammenarbeit mit den Nordischen Botschaften, den deutschen diplomatischen Vertretungen in Nordeuropa und dem Finnland-Institut in Berlin erweitern und bereichern den universitären Alltag. Dazu tragen die schwedische und die norwegische Stiftungsgastprofessur wesentlich bei. Sowohl diesem Profil als auch der Hauptstadtlage ist es zu verdanken, dass sich das Institut als Schnittstelle zwischen Deutschland und Nordeuropa, zwischen Universität und Diplomatie, zwischen Politik, Wirtschaft und Kultur erfolgreich etablieren konnte.  

 

Profil

Gründung

Das Nordeuropa-Institut wurde 1994 als selbstständige wissenschaftliche Einrichtung an der Philosophischen Fakultät II der Humboldt-Universität zu Berlin gegründet. Das Fach Skandinavistik der Freien Universität sowie seine mehr als 30.000 Bände umfassende Bibliothek wurden in dieses neue Institut der Humboldt-Universität zu Berlin integriert. Gründungsdirektor war Prof. Dr. Bernd Henningsen.

Das Institut am Hegelplatz
Gleich hinter dem Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin hat das Nordeuropa-Institut seinen Sitz im Universitätsgebäude am Hegelplatz.

Die „Linden-Universität“ beherbergt seitdem mit derzeit drei Professuren, seit 1998 zwei weiteren Stiftungsgastprofessuren und ca. 600 Studierenden das größte skandinavistische Institut im deutschsprachigen Raum und eines der größten außerhalb Skandinaviens. Dabei kann die Berliner Universität auf eine Tradition der Nordistik verweisen, die bis zur Gründung der Hochschule zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurückreicht.

Mit der Gründung des Nordeuropa-Instituts an der Humboldt-Universität zu Berlin war für das Fach ein institutioneller und fachlicher Neubeginn verbunden. Die über zwanzigjährige Forderung der bundesdeutschen Skandinavistik nach Institutionalisierung aller vier Fachteile war mit der Fusion geglückt: Lehre und Forschung umfassen die skandinavistische Mediävistik, die Neueren skandinavischen Literaturen, die skandinavistische Sprachwissenschaft und – erstmalig in Deutschland – die skandinavistische Kulturwissenschaft. Außerdem konnte sichergestellt werden, dass Lehre und Forschung zur nordischen Geschichte und Landeskunde vertreten sind. Für die Sprachen Dänisch, Finnisch, Isländisch, Norwegisch und Schwedisch existieren am Nordeuropa-Institut eigene Lektorate.

Regionale Ausrichtung
Eine Karte – Nordeuropa
Der „große Norden“ reicht von Grönland bis zu den nördlichen Regionen Russlands und umfasst die gesamte Ostseeregion.

Mit der Gründung des Nordeuropa-Instituts konnte auch auf die regionale Neustrukturierung Europas nach 1989 reagiert werden: Nordeuropa meint seit dem Fall der Berliner Mauer nicht mehr nur die skandinavischen Kernländer Dänemark, Norwegen und Schweden – der „Norden“ reicht seither von Grönland über Island und Finnland bis in die nördlichen Regionen Russlands, umfasst aus politischen, kulturellen und strukturellen Gründen auch die südlichen Ostsee-Anrainer und das Baltikum.

Dieser regionalen Neuausrichtung, die man in Skandinavien als „großer Norden“ bezeichnet, ist das Nordeuropa-Institut verpflichtet, durchaus im Wissen darum, dass nicht alle Sprachen der Region abgedeckt werden können (und müssen), sondern dass im Zeitalter der globalen Wissensgesellschaft die kulturellen Interdependenzen im Mittelpunkt stehen.

Fachteile

Am Nordeuropa-Institut sind vier skandinavistische Teildisziplinen durch ein transdisziplinäres kulturwissenschaftliches Gesamtkonzept in Forschung und Lehre miteinander verbunden.

Die skandinavistische Kulturwissenschaft befasst sich mit Geschichte, Politik und Kulturen Nordeuropas und der Ostseeregion. Der Fachteil versammelt verschiedene disziplinäre Zugänge, wie z.B. Geschichts- und Politikwissenschaften. Die Professur für Skandinavistik/Kulturwissenschaft hat seit 2009 Prof. Dr. Ralph Tuchtenhagen inne, eine Professur für Skandinavistik/Kulturwissenschaft sowie Kultur und Politik Nordeuropas und der Ostseeregion seit Oktober 2010 als Honorarprofessor Prof. Dr. Bernd Henningsen.

Der Fachteil Neuere skandinavische Literaturen widmet sich den skandinavischen Literaturen seit dem 18. Jahrhundert. Professorin für Neuere skandinavische Literaturen ist seit 2000 Prof. Dr. Dr. h.c. Stefanie von Schnurbein.

Die Sprachen Nordeuropas sind Gegenstand der skandinavistischen Sprachwissenschaft. Als Professorin in diesem Fachteil ist seit 2013 Prof. Dr. Muriel Norde am Nordeuropa-Institut tätig.

Die skandinavistische Mediävistik beschäftigt sich mit Sprache und Literatur des skandinavischen Mittelalters. Derzeit läuft das Besetzungsverfahren für eine Juniorprofessur in diesem Fachteil, das voraussichtlich zum Wintersemester 2019/20 abgeschlossen sein wird.
Lektorate

Am Nordeuropa-Institut gibt es Lektorate für Dänisch, Finnisch, Isländisch, Norwegisch und Schwedisch. Die finnische und die isländische Lektoratsstelle werden mit Mitteln aus beiden Ländern finanziell gefördert.

Neben der Sprachausbildung im Rahmen der Bachelorstudiengänge und des Masterstudiengangs tragen die Lektorinnen und Lektoren durch die Veranstaltung von Lesungen und Vorträgen zur Lebendigkeit des Instituts bei. Sie halten stetig den Kontakt mit Spracheinrichtungen und anderen Institutionen im jeweiligen Mutterland und unterstützen die Studierenden bei der Vorbereitung von Auslandsaufenthalten.
Stiftungsgastprofessuren
Foto von Dag Hammarskjöld
Die Dag-Hammarskjöld-Professur ist nach dem schwedischen Friedensnobelpreisträger und ehemaligen UN-Generalsekretär benannt.

Personell ergänzt wird das fachliche Profil seit 1998 durch zwei Stiftungsgastprofessuren, die norwegische Henrik-Steffens-Professur, finanziert durch die norwegische Regierung, und die schwedische Dag-Hammarskjöld-Professur, finanziert durch Riksbankens Jubileumsfond. Sie tragen maßgeblich zum Austausch mit Skandinavien bei und bereichern durch ihre zahlreichen Aktivitäten das Profil des Instituts.

Mitternächtliche Bootsfahrt in Grönland
Der Norweger Henrik Steffens war von 1832 bis 1845 Professor an der Berliner Universität.
Die Henrik-Steffens-Professur ist den norwegisch-deutschen Kulturbeziehungen in Verlängerung seines Lebenswerks gewidmet.

Die Henrik-Steffens- und Dag-Hammarskjöld-Vorlesungen werden nicht nur von Studierenden und Mitgliedern des Instituts, sondern auch von einer interessierten Öffentlichkeit besucht. Während der Vorlesungszeit berichten profilierte Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Personen des öffentlichen Lebens aus Skandinavien wöchentlich aus ihrem Fachgebiet.

Bisher kamen die Stiftungsgastprofessorinnen und -professoren aus der Geschichtswissenschaft, der Literaturwissenschaft, der Kunstgeschichte/Architektur, der Ethnologie, der Philosophie und der Politikwissenschaft.
 
Bibliothek
Regal in der Bibliothek
Mit knapp 60.000 Bänden und über 100 Zeitschriftenabonnements ist die Bibliothek des Nordeuropa-Instituts eine der größten Skandinavistik-Bibliotheken in Deutschland.

Die Teilbibliothek Skandinavistik entstand aus der Zusammenführung der einschlägigen Bestände der Freien Universität und der Humboldt-Universität. Zur Universitätsbibliothek gehörend, aber im selben Gebäude wie das Nordeuropa-Institut untergebracht, ist sie eine Präsenzbibliothek mit beschränkter Ausleihe. Sammelschwerpunkte sind Mediävistik, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Kulturwissenschaft der skandinavischen Länder, Fennistik, Grönland und Arktis sowie originalsprachige skandinavische Belletristik. Außer Büchern und Zeitschriften gibt es eine Sammlung skandinavischer Filme auf Video und DVD.

In Berlin und Brandenburg ist sie die einzige Bibliothek mit diesem Profil. Dank der großzügigen Unterstützung der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung, die der Bibliothek seit vielen Jahren zusätzliche Mittel zur Verfügung stellt, konnte der Monographienbestand in den vergangenen Jahren stark erweitert werden.

Studium und Lehre

Am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin wird das Fach Skandinavistik/Nordeuropa-Studien in einer außergewöhnlichen und im deutschsprachigen Raum derzeit einmaligen Breite angeboten: Das Lehrangebot umfasst Literaturen Sprachen, Geschichte, Politik sowie Kulturen Nordeuropas und der Ostseeregion. Die Studierenden lernen mit skandinavistischer Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Mediävistik und Sprachwissenschaft verschiedene Teildisziplinen des Faches kennen. Neben Dänisch, Norwegisch und Schwedisch werden auch Finnisch und Isländisch gelehrt.

Landeskunde und Sprachunterricht mal anders: In einem Podcast-Projekt mit der Universität Reykjavík setzen sich Studierende regelmäßig mit dem jeweils anderen Land auseinander. Zu den Kursen gehören auch Exkursionen.http://isber.podspot.de/

Nordeuropa-Institut, Haus 3, 1. OG
Nordeuropa-Institut, Haus 3, 1. OG

Am Institut arbeitet ein motiviertes und engagiertes Team von Professorinnen und Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Lektorinnen und Lektoren sowie Lehrbeauftragten;
auf die Qualität der Lehre wird großer Wert gelegt, die Studiengänge werden regelmäßig evaluiert und in engem Dialog mit den Studierenden weiterentwickelt
.Die zahlreichen Gastvorträge, Vortragsreihen und Konferenzen am Institut bieten den Studierenden schon früh die Möglichkeit, an der Forschung – wenn möglich aktiv – teilzuhaben und Einblicke in das skandinavische Milieu zu gewinnen. Das Institut fördert Freiräume, in denen sich bereits die Studierenden wissenschaftlich, künstlerisch und medial präsentieren können.

Das Nordeuropa-Institut verfügt über vielfältige Kontakte ins – vor allem nordeuropäische – Ausland. Die Studierenden werden nachdrücklich ermuntert, z. B. im Rahmen des Erasmus-Programms, an einer der zahlreichen Partneruniversitäten zu studieren. Das Nordeuropa-Institut hat einen eigenen Erasmus-Verantwortlichen und bemüht sich nicht nur in dieser Frage, den Studierenden mit pragmatischen Lösungen zur Verwirklichung ihrer Vorhaben entgegenzukommen.
Am Nordeuropa-Institut werden Skandinavistik/Nordeuropa-Studien als Bachelor- und als Masterstudiengang angeboten. Außerdem ist das Nordeuropa-Institut an folgenden institutsübergreifenden Studiengängen beteiligt: Master Europäische Literaturen, Bachelor Geschlechterstudien/Gender Studies, Master Geschlechterstudien/Gender Studies.

Bachelor Skandinavistik/Nordeuropa-Studien

Am Nordeuropa-Institut kann das Fach Skandinavistik/Nordeuropa-Studien im Bachelorstudiengang als Kombinations- und Monobachelor sowie als Beifach studiert werden.

Mitternächtliche Bootsfahrt in Grönland
Mitternächtliche Bootsfahrt in Grönland. Die jährlich stattfindenden Exkursionen mit wechselnden nordeuropäischen Reisezielen sind fester Bestandteil des Studienjahres.

Im Mittelpunkt des Studiums stehen die intensive Sprachausbildung sowie die Einführung in die verschiedenen Fachteile der Skandinavistik und die Vermittlung von landeskundlichem und historischem Grundlagenwissen über Nordeuropa.

Ausgehend von den Fachteilen skandinavistische Kulturwissenschaft,
Neuere skandinavische Literaturen, skandinavistische Mediävistik und skandinavistische Sprachwissenschaft zielt das Studium auf die Vermittlung von grundlegenden fachwissenschaftlichen Kenntnissen mit dem Fokus auf Nordeuropa und die skandinavisch-deutschen Wechselbeziehungen. Das Studium vermittelt in der ersten Phase eine umfassende Sprachkompetenz in einer der skandinavischen Festlandsprachen sowie eine grundlegende interskandinavische Kommunikationskompetenz. Dies ist die sprachlich-kommunikative Grundlage, um im weiteren Verlauf des Studiengangs Überblickswissen über unterschiedliche fachliche Inhalte und Methoden im Rahmen eines – im weiteren Sinne – kulturwissenschaftlichen Gesamtansatzes zu gewinnen.
Integrale Bestandteile des Studiums im Kern- und Monofach sind die Vermittlung berufsfeldbezogener Zusatzqualifikationen und berufsorientierende Elemente. Das Studium bereitet auf ein breites Spektrum von Berufen und Tätigkeitsfeldern vor, z. B. im Verlagswesen, im Kulturmanagement, in den Medien sowie in nationalen und internationalen Organisationen und der Erwachsenenbildung. Durch das Bachelorstudium im Kernfach, das in einem Masterstudium Skandinavistik/Nordeuropa-Studien weitergeführt werden kann, soll außerdem eine breite Basis für die künftige wissenschaftliche Ausbildung geschaffen werden.

Master Skandinavistik/Nordeuropa-Studien

Ziel des zweijährigen Masterstudiengangs Skandinavistik/Nordeuropa-
Studien ist es, den Studierenden theoretisch reflektierte kultur- und regionalwissenschaftliche Kompetenzen zu Nordeuropa zu vermitteln.

Das Fach Skandinavistik/Nordeuropa-Studien am Nordeuropa-Institut umfasst Literaturen,
Sprachen, Geschichte, Politik sowie Kulturen Nordeuropas und der Ostseeregion.

Studieren im Sprachlabor
Sprachlabor

Im Zentrum steht die intensive, transdisziplinäre Auseinandersetzung mit Literaturen, Sprachen, Geschichte, Politik und Kulturen Nordeuropas vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Zu den Themen gehören Fach- und Disziplinengeschichte der Skandinavistik, Mediengeschichte und moderne Kommunikationsprozesse, sozialer und kultureller Wandel, soziale Distinktionen, Relationen von Peripherie und Zentrum sowie Konstruktionsprozesse von Ethnizität, Gender, Identität und Alterität.
Vermittelt wird außerdem eine umfassende Theorie- und Methodenkompetenz. Die Studierenden erlangen die Fähigkeit zum fächerübergreifenden kritischen Arbeiten, aber auch disziplinäre Kompetenzen in mindestens zwei Fachteilen und vertiefen ihre Kenntnisse in der jeweils gewählten Sprache. Einzelne Module können an kooperierenden Hochschulen im In- und Ausland studiert werden.
Der Studienabschluss im Fach Skandinavistik/Nordeuropa-Studien qualifiziert für ein breites Spektrum an beruflichen Tätigkeiten, z. B. in den Medien, im Verlagswesen, im Kulturmanagement, in Politik und Wirtschaft oder in der Erwachsenenbildung, und bereitet auf eine weitere wissenschaftliche Laufbahn, besonders die Promotion, vor.

Fachschaft und Fachschaftsrat
Mitternächtliche Bootsfahrt in Grönland
Lucia

Aus dem Kreis aller Studierenden des Nordeuropa-Instituts, der Fachschaft, wird einmal im Semester der Fachschaftsrat Skandinavistik gewählt.

Zu seinen Hauptaufgaben zählen die Vertretung studentischer Interessen in den Hochschulgremien, die Mitarbeit in Kommissionen, die Beratung und Unterstützung von Studierenden sowie die Organisation von Veranstaltungen für die Studierenden.

Midsommer
Midsommer

Hierzu gehören die jährlich stattfindenden Lucia und Mittsommerfeiern sowie Erstsemesterveranstaltungen zum Studienbeginn, die den neuen Studierenden eine Plattform zum Kennenlernen und Informationsaustausch bieten.

Am Nordeuropa-Institut steht für die Arbeit des Fachschaftsrates mit dem „Lekrum“ ein eigener Raum zur Verfügung, der den Studierenden als Treffpunkt dient und allen Interessierten offen steht.

► Fachschaft

Alum-NI

Auf vielfachen Wunsch der Absolventinnen und Absolventen gibt es seit 2002 am Nordeuropa-Institut eine Alumni-Initiative. Das Interesse an einem dauerhaften Kontakt mit dem Institut ist durchweg positiv.

Ein- bis zweimal jährlich werden die Alumni über eine geschlossene Mailingliste über wesentliche Entwicklungen am Institut informiert und zu ausgewählten Feiern und Veranstaltungen eingeladen.

Die Absolventinnen und Absolventen des Nordeuropa-Instituts betrachte er als Kollegen, sagte Islands Botschafter Ólafur Davíðsson 2009 bei der AbsolventInnenfeier im Felleshus der Nordischen Botschaften: „Für uns sind sie unverzichtbare Vermittler zwischen den Kulturen.“

► Alum-NI

Forschung

Das Nordeuropa-Institut ist kulturwissenschaftlich ausgerichtet, es ist der Transdisziplinarität unter Ausnutzung der disziplinären Ressourcen verpflichtet – in Lehre und Forschung. Forschungsthemen sind und waren die Kultur- und Identitätsgeschichten der nordischen Länder sowie der Ostseeregion seit dem Mittelalter, die deutsch-skandinavische Begegnungsgeschichte, Europa und der Norden, die Konstruktion von Gemeinschaften, der nordeuropäische Wohlfahrtsstaat, nordeuropäische Sicherheitspolitik, die nordeuropäische Wissensgesellschaft, die Geschichte des Nordenbegriffes, die Fachgeschichte der Skandinavistik/Nordistik, Aspekte von Identität und Alterität in den skandinavischen Literaturen, Fragen von Gender und Intermedialität sowie die linguistische Dokumentation der samischen Sprachen.
Gemessen an seiner Größe promoviert am Nordeuropa-Institut eine sehr hohe Zahl an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern, die das gesamte Spektrum an Forschungsthemen der Skandinavistik abdecken.

Tagung einer Forschungsgemeinschaft
Forschungsgemeinschaften; Konferenz mit Riksbankens Jubileumsfond in der Königlich Schwedischen Akademie für Literatur, Geschichte und Altertümer

Die internationale Vernetzung des Nordeuropa-Instituts dürfte in Deutschland einzigartig sein; Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland zieht es hierher, die Zahl der wissenschaftlichen Gäste und Anfragen steigt beständig.

Zwei große Forschungsprojekte gehen auf das Nordeuropa-Institut zurück: „Die kulturelle Konstruktion von Gemeinschaften im Modernisierungsprozess. Schweden und Deutschland im Vergleich“, ein deutsch-schwedisches

Projekt, gefördert durch Riksbankens Jubileumsfond, 1997 bis 2000, sowie das Gemeinschaftsprojekt mit der Universität Freiburg „Literatur der Alterität – Alterität der Literatur. Das Eigene und das Andere in den skandinavischen Literaturen seit 1800“, 2004 bis 2007, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Beide resultierten in zahlreichen Monographien, Sammelbänden sowie Promotionen.

Das Drittmittelaufkommen des Nordeuropa-Instituts liegt weit über dem Durchschnitt vergleichbarer geisteswissenschaftlicher Fächer. Wichtige Förderer sind und waren: Riksbankens Jubileumsfond, die Europäische Kommission, die VolkswagenStiftung, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst, der Nordische Ministerrat sowie die norwegische und die schwedische Regierung.

Projekte und Netzwerke

Derzeit liegen die Forschungsschwerpunkte am Nordeuropa-Institut auf der Geschichte des neuzeitlichen Nordeuropa und des Ostseeraums, vor allem des Baltikums, auf Wissenschafts- und Mentalitätengeschichte sowie auf medientheoretischen und literarisch- anthropologischen Studien der altnordischen Literatur.

Weitere Themen sind die Verflechtungen von gesellschaftlichen und literarischen Dimensionen skandinavisch-jüdischen Lebens im 19. Jahrhundert, Transformationen neugermanischen Heidentums seit 1900 sowie Phänomene von Kolonialismus, Postkolonialismus und Migration in Bezug auf die skandinavischen Länder und deren historische, politische und kulturelle Verflechtungen mit anderen Regionen.

Gastforscherinnen und Gastforscher schätzen am Nordeuropa-Institut die gute Infrastruktur, die sich ihnen mit eigenem Arbeitsplatz und der gut ausgestatteten Institutsbibliothek bietet, vor allem aber das wissenschaftliche Umfeld: „Es ist die unkomplizierte Nähe zu den Kolleginnen und Kollegen der anderen Fachrichtungen, das intellektuelle Gespräch über den Flur, die das Forschen hier so intensiv und anregend macht“, so die schwedische Sprachwissenschaftlerin Charlotta Brylla.

Das Nordeuropa-Institut ist am Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenskategorie“ des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien beteiligt. Es bestehen enge Verbindungen und Austausch in Forschung und Lehre mit den Universitäten Kopenhagen, Reykjavík, Oslo, Trondheim, Södertörn, Stockholm, Örebro, Helsinki, Gdańsk und London.

Publikationsreihen
Bilinguales Ortsschild
Konstruktionen des Nordens sind und waren ein wichtiger Forschungsschwerpunkt

Am Nordeuropa-Institut werden mehrere Publikationsreihen herausgegeben: die Berliner Beiträge zur Skandinavistik für Arbeiten und Editionen aus dem gesamten, weit gefassten Gegenstandsgebiet der Skandinavistik, die Nordeuropäischen Studien zu Themen aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der Geschichte, der Jurisprudenz und den Kulturwissenschaften im weiteren Sinne, Die Ostseeregion: Nördliche Dimensionen – Europäische Perspektiven als Forum für die politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung der Ostseeregion, die Kleinen saamischen Schriften für Beiträge zu den saamischen Sprachen und Literaturen sowie zur saamischen Kultur, schließlich die Kleinen Schriften des Nordeuropa-Instituts, in denen u. a. die Jahresberichte des Instituts erscheinen. Abgeschlossen sind die Reihen Die Kulturelle Konstruktion von Gemeinschaften im Modernisierungsprozess und Wahlverwandtschaft – Der Norden und Deutschland. Essays zu einer europäischen Begegnungsgeschichte.

NORDEUROPAforum
Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur
NORDEUROPA forum
Das NORDEUROPA forum ist die am Nordeuropa-Institut herausgegebene wissenschaftliche Zeitschrift zu Politik, Wirtschaft und Kultur Nordeuropas und der Ostseeregion.

Die Neue Folge der Zeitschrift NORDEUROPA forum erscheint seit 1998. Auf Deutsch und Englisch werden Analysen zu Politik, Wirtschaft und Kultur veröffentlicht, mit denen der gesamte „große“ Norden abgedeckt wird:

von Grönland über Island, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland bis nach Nordwestrussland, zu den baltischen Staaten und den südlichen Ostsee-Anrainern. Alle Artikel werden im Peer-Review-Verfahren zweifach begutachtet.

Tagung einer Forschungsgemeinschaft
Arbeitstagung der deutschsprachigen Skandinavistik (ATDS) am Nordeuropa-Institut

 

Neben der wissenschaftlichen Analyse widmet sich die Zeitschrift dem deutsch/europäisch-skandinavischen Dialog und versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Austausch in der Ostseeregion. Hierzu gehört auch ein umfangreicher Rezensionsteil. Seit 2006 wird das NORDEUROPA forum auf dem Weg des Open Access ausschließlich im Internet publiziert und ist dort kostenfrei lesbar.

► www.nordeuropaforum.de

Ostsee-Kolleg

Logo Ostsee KollegDas Berliner Ostsee-Kolleg (Baltic Sea School) war (2000 – 2004) eine einzigartige Einrichtung innerhalb der deutschen Hochschullandschaft. Angesiedelt am Nordeuropa-Institut und vernetzt mit Partnerhochschulen aus allen Ländern der Region, bündelt es seit 2001 ein breites Spektrum transdisziplinärer Studien- und Forschungsmöglichkeiten mit thematischem Bezug zur Ostseeregion. Das Ostsee-Kolleg entstand zunächst in Form eines auf vier Jahre befristeten Programms zum Aufbau eines „Internationalen Qualitätsnetzwerkes“ für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft in der Ostseeregion. Ergänzt wird das Kolleg durch das bereits ein Jahr zuvor gestartete Forschungs- und Austauschprogramm „The Baltic Sea Area Studies: Northern Dimension of Europe“ oder kurz: „BaltSeaNet“.

Am Ostsee-Kolleg sind Forschung, Lehre und Netzwerke mit Bezug zu Politik, Kultur, Geschichte und Wirtschaft der Ostseeregion gebündelt.

Foto Exkursion Ostsee
Exkursion an die Ostsee während der internationalen Sommeruniversität "Energiesicherheit im Ostseeraum"

Unter dem „Dach“ des Ostsee-Kollegs werden seitdem verschiedene Aktivitäten mit Bezug auf die Region gebündelt, so etwa das im Rahmen des Erasmus-Mundus-Programms 2004 bis 2009 von der Europäischen Kommission geförderte Projekt „Baltic-StudyNet“ mit Partnern aus Kopenhagen, Stockholm, Turku, Tartu,Riga, Kaunas und Gdańsk, in dessen Zentrum die Vermarktung der Ostseeregion als Wissenschaftslandschaft außerhalb Europas stand.
Seit 2007 bietet das Ostsee-Kolleg ein einsemestriges Austauschprogramm für Gaststudierende der vier Partneruniversitäten Turku, Tartu, Riga und Kaunas im internationalen Masterstudiengang Baltic Sea Region Studies an. Finanziert werden diese Aktivitäten durch universitätsinterne Ausschreibungen, durch Mittel des Auswärtigen Amts und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Ziel ist es, den Masterstudiengang Baltic Sea Region Studies auch an der Humboldt-Universität zu Berlin einzuführen. Mit Partnern aus der Ostseeregion veranstaltete das Nordeuropa-Institut 2010 zum zweiten Mal die internationale Sommeruniversität „Energiesicherheit im Ostseeraum im 21. Jahrhundert“. An dem zweiwöchigen Erasmus-Intensiv-Programm nahmen etwa 30 Masterstudierende teil.

Initiativen

Lange Nacht der Wissenschaft
Zur Langen Nacht der Wissenschaften lädt das Nordeuropa-Institut regelmäßig zu einem bunten Kulturprogramm für Groß und Klein ein.

Das Nordeuropa-Institut legt neben der Vermittlung akademischen Wissens in Form von wissenschaftlichen Publikationen, Vortragsreihen und Konferenzen großen Wert auf die Präsentation und Aufbereitung von Forschungsergebnissen für eine breitere Öffentlichkeit. Dies geschieht sowohl durch Publikationen als auch durch Ausstellungen, Lesungen und Symposien, die oft gemeinsam mit Partnern aus den nordeuropäischen Ländern durchgeführt werden, teilweise inzwischen in institutionalisierter Form wie dem KULTURHUS BERLIN, der Forschungsgruppe Nordeuropäische Politik (FOR:N) oder der studentischen Zeitschrift norrøna.

Plakat
Ausstellung:
"Wahlverwandschaft"

Für ein kleines Fach wie die Skandinavistik ist die Präsenz nach außen, im Schwedischen wird dies die „dritte Aufgabe“ genannt, wichtig. Das Nordeuropa-Institut fühlt sich dieser Aufgabe in besonderer Weise verpflichtet.

Das Nordeuropa-Institut bietet ein Forum für Diskussionen mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Kunst und Politik Nordeuropas, denn die Produktivkraft Kommunikation verlangt auch von den Universitäten die intellektuelle und die praktische Vernetzung mit der fachlichen Umwelt. Die enge Kooperation mit den Nordischen Botschaften und dem Finnland-Institut in Berlin bereichert diese Form des Austausches.

Plakat
Ausstellung:
"Nicht nur Lachs und Würstchen"

Zwei große internationale Ausstellungen gehen maßgeblich auf das Institut zurück: „Wahlverwandtschaft. Skandinavien und Deutschland 1800–1914“, die große kulturhistorische Ausstellung zur skandinavisch-deutschen Begegnungsgeschichte (1997 im Deutschen Historischen Museum Berlin, 1998 im Nationalmuseum Stockholm und im Folkemuseum Oslo) sowie „Nicht nur Lachs und Würstchen. Hundert Jahre deutsch-norwegische Begegnungen“ anlässlich der einhundert Jahre zuvor erfolgten friedlichen Unionsauflösung zwischen Schweden und Norwegen (2005 in Oslo, 2006 in Bergen, Trondheim und Berlin, 2007 in Leipzig und Essen).

KULTURHUS BERLIN e.V.

Logo KulturhusDie Idee kam von Skandinavistik-Studierenden des Nordeuropa-Instituts: Berlin braucht die kulturellen Impulse aus Nordeuropa, Berlin braucht ein Zentrum für nordeuropäische Kultur und Wissenschaft. So entstand im Jahr 2004 KULTURHUS BERLIN, um den kulturellen Dialog zwischen Nordeuropa und Deutschland zu unterstützen. Im universitären Umfeld des Nordeuropa-Instituts gegründet, zählt KULTURHUS BERLIN als gemeinnützige Einrichtung mittlerweile zu den festen Kulturinstitutionen in der deutschen Hauptstadt. Sein Büro hat es in den Räumen des Nordeuropa-Instituts.

 Vortragsveranstaltung in den Nordischen Botschaften
Vortragsveranstaltung des KULTURHUS BERLIN in den Nordischen Botschaften

KULTURHUS BERLIN präsentiert erfolgreich ein vielfältiges skandinavisch-deutsches Kulturprogramm: Lesungen skandinavischer Autoren in Berlin, neues Kino aus Skandinavien im NORDISCHEN FILMKLUB, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Vorträge, Themenpublikationen, Stadtrundgänge und Veranstaltungen für Kinder.
Zum kostenlosen Informationsservice des KULTURHUS BERLIN zählen der monatlich erscheinende redaktionelle Newsletter mit aktuellen Nachrichten aus dem Norden, Themenbeiträgen, Kulturnotizen,Interviews, Buchbesprechungen und Veranstaltungshinweisen sowie die Internetseite.
Eingebunden in die Arbeit des KULTURHUS BERLIN sind wissenschaftliche Praxisseminare, die Studierenden am Nordeuropa-Institut Einblicke in theoretisches und praktisches Kulturmanagement vermitteln. So entstanden als Ergebnis von Seminarreihen und in Zusammenarbeit mit Studierenden eine Wanderausstellung zu Tove Janssons Mumin-Trollen sowie das erste skandinavisch-deutsche Erzählfestival „MeerMärchen. Geschichten aus dem Norden“.

► www.kulturhus-berlin.de

FOR:N – Forschungsgruppe Nordeuropäische Politik e.V.

FOR:NPolitik- und sozialwissenschaftliche Forschung zu Nordeuropa ist schwerpunktmäßig gebündelt in der Forschungsgruppe Nordeuropäische Politik (FOR:N). Dieses am Nordeuropa-Institut angesiedelte Forum hat sich Ende der 1990er Jahre als interuniversitäres Diskussionsforum junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Berlin gegründet und sich seither zum führenden Netzwerk zu Politik und Gesellschaft Nordeuropas in Deutschland entwickelt.

Der politische Jour Fixe zu Nordeuropa: Jeden zweiten Dienstag im Monat lädt die Forschungsgruppe Nordeuropäische Politik im „Ostseegespräch“ zum Austausch über die Region mit Experten aus Wissenschaft, Kultur, Politik, Wirtschaft und Verwaltung.

Dem Verständnis einer erweiterten nordeuropäischen Region folgend, ist es das Ziel der Forschungsgruppe, vorhandenes Fachwissen zu Fragen der Politik in Nordeuropa zu bündeln und einem breiten Interessentenkreis zugänglich zu machen. Neben den „Ostseegesprächen“ organisiert FOR:N Konferenzen, bietet Veranstaltern und Trägern der politischen Bildung Seminarpakete an und stellt sein Expertenwissen den Medien zur Verfügung.

► www.for-n.de

norrøna

Logo norrønaDie norrøna ist die einzige ausschließlich von Studierenden produzierte Fachzeitschrift der deutschsprachigen Skandinavistik/Nordistik und beschäftigt sich mit Themen aus Kultur, Geschichte und Politik der nordischen Länder. Sie erscheint seit 1984 zweimal jährlich. Für Endredaktion, Abonnentenbetreuung und Druck ist die Berliner Redaktion mit Sitz am Nordeuropa-Institut verantwortlich, wird jedoch bei Themenfindung, Artikeleinwerbung und Verkauf von zwei Lokalredaktionen an den Universitäten in München und Köln unterstützt.

Autorinnen und Autoren sind Studierende aller Semester, Absolventinnen und Absolventen, aber auch Lehrende der Skandinavistik/Nordistik und anderer Studienfächer. Beiträge erscheinen in Deutsch, Englisch und den festlandskandinavischen Sprachen. Aufgrund ihrer Mischung aus unterhaltsamen Texten und wissenschaftlichen Artikeln bildet die norrøna eine Brücke zwischen Skandinavien-Interessierten und dem akademischen Umfeld.

Im Jahr 2017 übernahmen Studierende des Instituts für Skandinavisti/Fennistik der Universität Köln die Redaktion der Zeitschrift. 

► www.norroena.de

Ausblick

Seit seiner Gründung 1994 hat sich das Nordeuropa-Institut rasch profiliert. In Zeiten knapper werdender Haushaltsmittel wird es in naher Zukunft vor allem darum gehen, das gewonnene Forschungsprofil zu behaupten, verlorene Ressourcen wiederzugewinnen, die öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten zu festigen und den Studierenden einen attraktiven, berufsqualifizierenden Abschluss zu gewährleisten. Zu Letzterem wurden neue Studiengänge konzipiert, Leistungen wurden evaluiert; ein Studiengang Baltic Sea Region Studies mit Universitäten rund um die Ostsee wurde erprobt, er bleibt in der Planung. Die Wiedergewinnung der Professur für skandinavistische Sprachwissenschaft bleibt ein wichtiges Ziel.
Mittelfristiges Ziel ist es, (nicht nur) die nordeuropäischen Länder noch mehr von der Bedeutung Berlins als Wissenschaftsstandort zu überzeugen. Dass es eine vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit mit den Nordischen Botschaften in Berlin sowie den Verwaltungs- und Regierungsstellen von Bund und Land gibt, ist mehr als ein Indiz für die Richtigkeit der mit der Gründung des Instituts angestrebten Ausrichtung auf eine neue „nördliche Dimension“.
Ausblick