Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

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Am NI werden mehrere Buchreihen herausgegeben, die Berliner Beiträge zur Skandinavistik (durch Hartmut Röhn, seit 1991, inzwischen sechs Bände), die Nordeuropäischen Studien (durch Bernd Henningsen, seit 1986, inzwischen 15 Bände) sowie eine dritte Buchreihe zur deutsch-skandinavischen Wahlverwandtschaft (durch Bernd Henningsen, seit 1999, bisher drei Bände).

Seit 1991 erscheint das NORDEUROPAforum, Vierteljahresschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur, herausgegeben von Bernd Henningsen, Reinhold Wulff, Thorsten Nybom und Carl-Einar Stålvant. Diese Zeitschrift wurde 1998 auf eine wissenschaftliche Halbjahresschrift umgestellt, Herausgeber- und Redaktionsrat sind mit Fachkolleginnen und -kollegen aus Deutschland sowie den ost- und nordeuropäischen Ländern besetzt. Materielle Ressourcen werden auch von der Hochschule Södertörn in Stockholm zur Verfügung gestellt.

In den Kleinen Schriften des Nordeuropa-Institutes werden kürzere wissenschaftliche Arbeiten, die am Institut entstanden sind, publiziert sowie Ereignisse und Veranstaltungen des Instituts dokumentiert.

Die zweimal jährlich erscheinende studentische Zeitschrift norrøna hat am Institut ihre maßgebliche Redaktion.

Neben diesen traditionellen Formen der Außenwirkung organisieren die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierenden des Institutes kleinere und größere an die Öffentlichkeit gerichtete Aktivitäten wie z. B. regelmäßige Schriftstellerlesungen und Ausstellungen von studentischen Arbeiten in den Institutsräumen. Konzeptionelle und tatsächliche Mitarbeit an Tagungen und Ausstellungen sind Normalität, ebenso Vorträge zu allgemein interessierenden nordeuropäischen Themen für akademische und andere Zielgruppen.

Zusammen mit dem Deutschen Historischen Museum (DHM), dem Nationalmuseum Stockholm und dem Folkmuseum Oslo wurde 1997 eine große kulturhistorische Ausstellung zur skandinavisch-deutschen Begegnungsgeschichte veranstaltet, die überregionale Beachtung fand: Wahlverwandtschaft. Skandinavien und Deutschland 1800-1914, sie wurde 1998 im Rahmen des europäischen Kulturhauptstadtprogramms in Stockholm und danach in Oslo gezeigt, das Konzept wurde von Bernd Henningsen zusammen mit Helmut Müssener (Stockholm), Janine Klein (Berlin) und Solfrid Söderlind (Uppsala) erarbeitet.

Im Anschluss an diese Ausstellung hat das Institut erstmals eine Ringvorlesung - unter dem Thema der Ausstellung - veranstaltet, zu der auswärtige Gäste dank zur Verfügung gestellter Mittel des Ruhrgas-Stipendienprogramms und der PreußenElektra AG eingeladen werden konnten.

Auch gab die Ausstellung Anlass für zahlreiche kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltungen mit Nordeuropabezug in Berlin und an der HU. Im Wintersemester 1997/98 fanden neben der Ringvorlesung eine Film? und Vorlesungsreihe zu Knut Hamsun statt (zusammen mit dem DHM und der Norwegischen Botschaft), ein Kierkegaard-Symposion (zusammen mit dem Kierkegaard-Forschungszentrum, Kopenhagen, der Universität Frankfurt am Main und der Dänischen Botschaft), eine Konferenz zur Außen? und Sicherheitspolitik in der Ostsee-Region (zusammen mit der FU, dem Finnland-Institut in Deutschland und dem TAPRI, Tampere), eine Industriearchitektur-Tagung (zusammen mit dem schwedischen Amt für Denkmalpflege), eine kunsthistorische Konferenz (zusammen mit dem Stockholmer Nationalmuseum), eine Veranstaltung zur Situation der höheren Ausbildung in Deutschland und Schweden (zusammen mit dem DAAD und dem Schwedischen Institut, Stockholm).

Im Sommersemester 1998 wurde an der NU eine Henrik-Steffens-Tagung abgehalten, und in Oslo hat sich das NI an einer Konferenz zur Epochenschwelle 1900 beteiligt (zusammen mit der Stockholmer Universität und der Universität Hamburg).

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