Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

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Die Existenz einer Informationsstelle an einem Universitätsinstitut ist im deutschen Hochschulsystem relativ selten. Dass am NI 1993 das Nordeuropa-Archiv (NEA) - heute Informationskontor - entstand, entspricht dem Anliegen des Instituts nach Innovation und Zukunftsorientierung, nach zeitgemäßer Informationsvermittlung mit Hilfe moderner Technologien. Zusätzlich werden Materialien und Quellen gesammelt, die Fachbibliotheken nicht anbieten. Das NEA kann so mit seinen Beständen und durch Recherchen die nordeuropabezogene Regionalforschung von Angehörigen und Gästen des NI unterstützen und seinen Beitrag dazu leisten, dass die "Einheit von Lehre und Forschung" am Institut erreicht wird.

Gegenwärtig wird an einer Neukonzeption für das NEA gearbeitet. Danach sollen noch mehr als bisher WWW-gestützte Recherchen und Informationen angeboten werden, das Schnittarchiv in seiner bisherigen Form (s. u.) wird nicht fortgeführt.

Das Informationskontor besteht aus den Teilsammlungen Schnittarchiv und Dokumentation sowie einem Fundus von WWW-Adressen, die seit 1997 gesammelt werden und über die WWW-Seite des NI für Recherchen nutzbar sind.

Im Schnittarchiv und in der Dokumentation werden kontinuierlich Materialien zu wesentlichen Fragestellungen und Entwicklungen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur der nordeuropäischen Länder und Regionen gesammelt; sporadisch sind auch ältere Dokumente aus der Zeit vor 1993 vorhanden. Die Informationsvermittlung bedient sich vor allem der archiveigenen Bestände, darüber hinaus werden mittels Internet entsprechende Möglichkeiten der Literaturrecherche genutzt. So sind in ständig wachsendem Maße zahlreiche nordeuropäische Quellen, Archive, Bibliotheken, Sammlungen und relevante Institutionen themenbezogen erreichbar.

Als Erschließungshilfe beim Systematisieren und für Benutzer dient eine Schlagwortkartei, in der Fachtermini und sonstige Suchwörter mit den Systematiknotationen verknüpft sind. Im Schnittarchiv sind gegenwärtig etwa 24.000 Ausschnitte aus überwiegend nordeuropäischen Tages- und Wochenzeitungen benutzbar.

In der Dokumentation werden sogenannte graue Literatur, unselbständiges Schrifttum, und Informationsmaterialien gesammelt. Neben monographischer Literatur stehen dort inzwischen Veröffentlichungen aus etwa 330 periodischen Publikationen zur Verfügung.
http://www2.hu-berlin.de/skan/np/dokuarch_html

Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch: 10-13.00 Uhr u. n. V.

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