Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

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Die Anzahl der für Studierende zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze ist in Relation zur Nachfrage zu gering. Im Gebäude der Fakultät befindet sich ein PC-Pool, der von allen Instituten gemeinsam für Lehrzwecke genutzt wird und in der übrigen Zeit zur freien Arbeit zur Verfügung steht. Außerdem kann in der Bibliothek an Rechnern mit Internet-Zugang gearbeitet werden; die Kapazität ist in der vorlesungsfreien Zeit völlig ausreichend, während des Semesters jedoch eher knapp, so dass Voranmeldungen erforderlich sind.

Lehrveranstaltungen des Institutes haben bisher nur vereinzelt mit dem Medium gearbeitet, wobei es sich um allgemeine Einführungen in Recherche- und Arbeitstechniken oder Internetrecherchen zu einzelnen Ländern gehandelt hat. Dies hat mehrere Gründe: Der wichtigste dürfte sein, dass es bislang keine thematischen Konzepte gab, die den Einsatz zwingend erscheinen ließen bzw. der Mehrwert gegenüber "konventionellen" Lehrveranstaltungen unklar ist. Bei vorliegenden Konzepten, etwa dem Einsatz von Multimedia in der Sprachausbildung, scheitert die Umsetzung daran, dass praktisch kein für Studierende zugänglicher Rechner mit einer Soundkarte ausgestattet ist. Drittens erscheint es problematisch, verbindlich rechnergestützte Elemente in die Lehre aufzunehmen, solange der notwendige freie und regelmäßige Zugang weitgehend Privatsache der Studierenden bleibt. Insgesamt ist jedoch zu beobachten, dass die Quote derjenigen, die mit Neuen Medien vertraut sind, stark steigt.

Innerhalb der Fakultätsplanungen für das neue Seminargebäude sind zusätzliche und umfassend ausgestattete Arbeitsplätze berücksichtigt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wären bereits einfache, informationsorientierte Möglichkeiten realisierbar, etwa die Verfügbarmachung von Kursplänen und -materialien im Rahmen der sehr umfassend ausgebauten Web-Site des Institutes. Dies wird bereits von einigen Lehrenden praktiziert, für eine instituts-weite Initiative fehlen jedoch bisher ein geschlossenes Konzept und die Kapazität für eine entsprechende Fortbildung.

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