Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

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Das NI ist zusammen mit dem Institut für deutsche Sprache und Linguistik sowie dem Institut für deutsche Literatur im "Mosse-Zentrum" (Schützenstr. 21) untergebracht. Das Hauptgebäude der Humboldt-Universität ist in etwa 20 Gehminuten zu erreichen, was einen pünktlichen Wechsel zwischen den Lehrveranstaltungsorten gerade noch ermöglicht.

Die Räumlichkeiten des NI sind bedauerlicherweise auf zwei Ebenen verteilt: Im 1. OG (Altbau) befinden sich drei Unterrichts-, zwei Büroräume und das Nordeuropa-Archiv, im OG 3- (Neubau) befinden sich die übrigen 19 Räume, darunter ein Raum, der durch die Fachschaft Skandinavistik genutzt wird (vgl. Anlage 1 "Raumbelegung Wintersemester 2000/01"). - Die Teilbibliothek Skandinavistik ist gemeinsam mit der germanistischen Bibliothek im 2. OG (Altbau) untergebracht.

Sehr positiv zu bewerten ist, dass die Skandinavistik über drei Unterrichtsräume verfügt, die nicht der Zentralen Hörsaalvergabe zugeordnet sind. Dies ermöglicht, dass bis auf wenige Ausnahmen alle skandinavistischen Lehrveranstaltungen in unmittelbarer Nähe zur Bibliothek und den Büroräumen stattfinden können und so eine effektive Zeitnutzung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für viele Studierende möglich wird (so können die Studierenden ihre Freistunden in der Bibliothek oder dem Fachschaftsraum (inkl. Kaffeeversorgung) zubringen).

Bei den Unterrichtsräumen handelt es sich um eine Sprachlehranlage mit 30 Plätzen sowie zwei Seminarräume mit 20 bzw. 15 Plätzen. Als zunehmend problematisch erweist sich jedoch die Größe der beiden Seminarräume. War die Kapazität beim Einzug noch ausreichend, haben die deutlich gestiegenen Studierendenzahlen dazu geführt, dass Lehrende wie Studierende oftmals über die Raumverhältnisse klagen. Dennoch wird bisher bis auf wenige Ausnahmen - einige Vorlesungen - auf diese Räume zurückgegriffen, statt größere Räume im Bereich des Hauptgebäudes zu beantragen. Die beiden Seminarräume sind technisch unzulänglich ausgerüstet (z. B. keine Projektionsflächen, kein Diaprojektor).

Die zeitliche Auslastung der Unterrichtsräume ist außerordentlich gut. Zur Veranschaulichung sei auf die Raumnutzung im Wintersemester 1999/2000 (s. Anlage 2 "Belegung Unterrichtsräume") verwiesen, die den Normalfall repräsentiert. Lediglich von 8 bis 10 Uhr morgens sind durchgängig Räume verfügbar, die Auslastung für die Zeit 10-20 Uhr ist kaum zu überbieten. - Gastvorlesungen, Schriftstellerlesungen u. Ä. finden meist im Fakultätssitzungssaal, ebenfalls im 1. OG des Mosse-Zentrums, statt.

Die Arbeitsräume für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind insgesamt als ausreichend in Zahl und Größe einzuschätzen (s. Anlage 1). Eine Einschränkung bedeutet die Verteilung der Räume auf zwei Etagen. Bedauerlicher ist, dass sich vier Räume, die für Drittmittelprojekte sowie Gastforscher und Gastforscherinnen zur Verfügung stehen, in einiger Entfernung zum Mosse-Zentrum in der Jägerstr. 10/11 befinden und somit der Funktionszusammenhang und die Kommunikation untereinander beeinträchtigt sind.

Der jetzige Standort ist nur ein vorübergehender. Bereits in Planung sind ein Neubau und der Umbau eines vorhandenen Universitätsgebäudes am Hegelplatz (direkt hinter dem Hauptgebäude der HU). Die hier angesprochenen Unzulänglichkeiten, beispielsweise hinsichtlich der Seminarraumgröße und -ausstattung oder der Anzahl von PC-Arbeitsplätzen sollten dann der Vergangenheit angehören. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand ist der Umzug für das Jahr 2003 vorgesehen.

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