Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Vorwort

Die Humboldt-Universität zu Berlin hat beschlossen, wirksame Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung ihrer Studiengänge zu ergreifen. Gemäß einer Vereinbarung mit dem Land Berlin evaluiert die Humboldt-Universität zu diesem Zweck einen Teil ihrer Studiengänge. An dieser ersten Runde der Evaluation nehmen neben der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät und den beiden Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultäten auch die Philosophischen Fakultäten I bis IV teil.

Die Philosophische Fakultät II beteiligt sich mit folgenden Studiengängen:
Neuere deutsche Literatur (Magister)
Ältere deutsche Literatur und Sprache (Magister)
Germanistische Linguistik (Magister)
Deutsch (Lehramt)
Skandinavistik (Magister)
Amerikanistik (Magister)
Latein (Lehramt und Magister).
Im Oktober 1999 setzte der Fakultätsrat eine Arbeitsgruppe unter Leitung des damaligen Dekans, Prof. Dr. Helmut Pfeiffer, ein. Ihr gehören als Verantwortliche für die einzelnen Studiengänge an:
Prof. Dr. Lutz Danneberg für den Magisterstudiengang Neuere deutsche Literatur
Dr. Horst Simon für den Magisterstudiengang Germanistische Linguistik
PD Dr. Michael Kämpervan den Boogaart für den Lehramtsstudiengang Deutsch
Dr. Tomas Milosch für den Magisterstudiengang Skandinavistik
Dr. Renate Ulbrich für den Magisterstudiengang Amerikanistik
M.A. Dan Drescher für den Lehramts- und Magisterstudiengang Latein.
Für die germanistischen und latinistischen Studiengänge ist außerdem Dirk Werle als studentischer Vertreter beteiligt.

Als Koordinatorin wurde die Referentin für Lehre und Studium der Philosophischen Fakultät II, Dr. Barbara Gollmer, benannt. Dem Koordinationsbüro gehören die studentischen Hilfskräfte Moritz Wedell, Zsuzsa Parádi und Christiane Schröter an, letztere seit dem 1. 6. 2000 als Nachfolgerin von Jan Stampehl. Die studentischen Hilfskräfte mit einer Gesamtkapazität von 160 h/Monat werden bis zum 31. 12. 2000 aus dem Hochschulsonderprogramm (HSP) III finanziert.

Die Arbeitsgruppe Lehrevaluation tagte im Wintersemester 1999/2000 und im Sommersemester 2000 regelmäßig, verständigte sich über Ziele, Inhalt und Aufbau der Selbstberichte, stimmte die Vorgehensweise ab und beschloss im Juni 2000 den Plan für die Außenbegehung vom 30. Oktober bis 10. November 2000.
Der Fakultätsrat war über den Stand der Erarbeitung der Berichte und die Vorbereitung der Begehung laufend informiert.

Organisatorische und inhaltliche Unterstützung erhielt die Fakultät durch das Koordinationsbüro für Lehrevaluation der Studienabteilung der Humboldt-Universität. Das Büro organisierte am Ende des Wintersemesters 1999/2000 eine schriftliche Befragung der Studierenden der beteiligten Studiengänge und daran anschließend eine Befragung der Lehrenden mit entsprechend korrespondierenden Fragebögen. Die Ergebnisse der Befragungen sind in die vorliegende Darstellung eingegangen.

Der vorliegende Selbstreport des NI unterscheidet sich von den Berichten der anderen an der Evaluation beteiligten Institute: Während der Arbeit an diesem Bericht und der Auswertung der Fragebögen erschien die "Stellungnahme zur Strukturplanung der Hochschulen in Berlin" des Wissenschaftsrates. Als Ergebnis dieser gutachterlichen Äußerung hat der Senat des Landes Berlin in Zusammenarbeit mit den Berliner Universitäten beschlossen, die Regionalinstitute einer eigenen, intensiven Evaluation zu unterziehen. Nach Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, der Universitätsleitung und dem Wissenschaftsrat kann und soll die laufende Evaluation mit einigen Modifikationen als Evaluation im Sinne des Wissenschaftsrates angesehen werden. Diesem Bericht wurden daher Kapitel u. a. zu Forschungs- und Publikationsaktivitäten sowie zur Öffentlichkeitsarbeit hinzugefügt.

Der Rat des Nordeuropa-Instituts hat den vorliegenden Selbstreport auf seiner Sitzung am 12. September 2000 verabschiedet und dem Rat der Philosophischen Fakultät II unter dem Dekanat von Prof. Dr. Wolfgang Hock am 20. September 2000 zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.

Anfragen zu diesem Bericht richten Sie bitte an den Direktor des Nordeuropa-Instituts:

Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät II
Prof. Dr. Bernd Henningsen
Unter den Linden 6
D-10099 Berlin
Tel. (030) 20 196 625
Fax (030) 20 196 626
E-Mail: bernd.henningsen@rz.hu-berlin.de