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Einladung zur Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Stefanie v. Schnurbein
Freitag, 3. Juli 2026, 16 Uhr c.t. – Gespräch und Podcast zum Thema „Erzählen und Wissenschaft“
Mit Abschluss dieses Semesters geht Prof. Dr. Stefanie v. Schnurbein in den Ruhestand. Aus diesem Anlass lädt die Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät herzlich zur Abschiedsvorlesung ein.
Die Veranstaltung findet als Gespräch und Podcast zum Thema „Erzählen und Wissenschaft“ statt. Die Moderation übernehmen Prof. Dr. Lill-Ann Körber (Universität Göttingen) und Cecilia Falkmann M.A. (Podcast nordlitt).
NI-Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften
Das NI lädt mit Vorträgen, Mini-Sprachkursen und mittelalterlicher Schreibstube zur Entdeckung skandinavischer Sprachen und Kulturen ein.
Das Nordeuropa-Institut beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder mit einem abwechslungsreichen Programm an der Langen Nacht der Wissenschaften, die am 6.6.2026 von 17–24 Uhr in Berlin stattfindet.
Das NI bietet einen Einblick in die skandinavischen Sprachen und Kulturen mit jeweils 20-minütigen Mini-Sprachkursen, einem Blitzkurs zur nordeuropäischen Geschichte, einem Quiz zum Allemansrätten und vier spannenden Vorträgen aus unterschiedlichen Fachbereichen.
Unsere Vortragenden sprechen über eurozentristische Wikingerromantik in der aktuellen Grönlanddebatte, aber auch darüber, warum die Wikinger keine Hörner hatten. Außerdem wird erörtert, welchen Status Handarbeiten in skandinavischen Kulturen haben und was es mit der skandinavischen Sprachgeschichte auf sich hat.
Auch wieder dabei ist unsere mittelalterliche Schreibstube, in der ihr selbst mit Federkielen alte Handschriften kopieren könnt.
🔗 Gesamtprogramm der Langen Nacht der Wissenschaften
Neue Henrik-Steffens-Gastprofessorin am Nordeuropa-Institut
Antrittsvorlesung von Professorin Ingvild Folkvord am 14.4.2026 im Felleshus der Nordischen Botschaften
Am 14.4.2026 hielt Professorin Ingvild Folkvord ihre Antrittsvorlesung als Henrik-Steffens-Gastprofessorin am Nordeuropa-Institut. Sie wird diese Stelle von August 2025 bis voraussichtlich September 2028 besetzen. Die Veranstaltung fand im Felleshus der Nordischen Botschaften statt als Kooperation zwischen dem Nordeuropa-Institut und der Königlich Norwegischen Botschaft.
Ungewöhnlich war das Format der Vorlesung, die als Podcast-Gespräch mit Professorin Stefanie von Schnurbein und Cecilia Falkman vom Podcast Nordlitt stattfand. Zum Thema „Die Kraft der Literatur. Terror, Krisenerfahrung und literarische Montage“ stellte Ingvild Folkvord den Text „Prosjektil“ von Endre Ruset in den Mittelpunkt, der das Massaker auf Utøya im Juli 2011 literarisch verarbeitet. In beeindruckender Weise vermittelten die drei Literaturwissenschaftler*innen nicht nur die literarische und literaturwissenschaftlich spannende Komplexität des Textes, sondern machten auch deutlich, wie kraftvoll literarische Texte in der Gegenwart in Gesellschaften und Kulturen hineinwirken können. Sie trägt dazu bei, überhaupt Sprache für eigentlich Unsagbares und tiefen menschlichen Schmerz und Verletzbarkeit zu finden und ermöglicht damit, Ereignisse wie das Massaker auf Utøya in das kulturelle Gedächtnis einzuschreiben. Fast nebenbei wurden im Gespräch auch Folkvords Forschungsschwerpunkte, die sich mit dem Verhältnis von Recht und Literatur, mit Erinnerungskulturen und mit ästhetischer Erfahrung befassen, in ihrer Vielfalt aufgefächert.
Im Anschluss an das Gespräch lud die Königlich Norwegische Botschaft zu einem Empfang ein. Sowohl das Nordeuropa-Institut als auch die Königlich Norwegische Botschaft sehen der Zusammenarbeit mit der neuen Henrik-Steffens-Gastprofessorin mit großer Freude entgegen, zahlreiche Projekte sind bereits geplant. Das Podcast-Gespräch wird demnächst zum Nachhören veröffentlicht.
🔗 Weitere Informationen zu dem Podcast
Auf dem Foto: Else Kveinen, Cecilia Falkman, Ingvild Folkvord und Stefanie von Schnurbein
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