Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut – Skandinavistik und Nordeuropa-Studien

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Färöische Lyrik zum Welttag des Buches

veröffentlicht 08.05.2026 , zuletzt geändert 21.05.2026

Theresa Kohlbeck Jakobsen, Promovierende am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität, arrangierte am 23.04.2026 zum Welttag des Buches eine Lesung mit preisgekrönten Lyriker*innen der Färöer im Felleshus der Nordischen Botschaften.



Das Bild zeigt ein farbenfrohes Plakat für den „Färöischen Lyrikabend“ am 23. April 2026 in den Nordischen Botschaften in Berlin. Die Veranstaltung wird von der Königlich Dänischen Botschaft und FarLit organisiert. Das Kunstwerk stammt von Cecilia Falkman und zeigt eine malerische Landschaft mit grünen Hügeln, blauem Wasser und einigen Häusern am Ufer.

Eines der wichtigsten und produktivsten literarischen Genres der Färöer ist die Lyrik. Aufbauend auf die mündliche Tradition der Balladen und Reime, entwickelte sich zum Ende des 19. Jahrhunderts eine (national-)­romantische Dichtung. Seit den 1960er Jahren hat sich eine moderne Lyrik durchgesetzt, die dennoch der Geschichte, der Identität und der Kultur der nordatlantischen Inseln verbunden bleibt und Lesenden einen besonderen Einblick in dieses Literaturland eröffnet.

Unterstützt vom Nordeuropa-Institut, der dänischen Botschaft und der Literaturagentur FarLit lud Theresa Kohlbeck Jakobsen das Berliner Publikum zu einer literarischen Reise auf die Färöer ein. Beinir Bergsson und Nansý Sunadóttir, die Preisträger*innen des begehrten Ebba-Hentze-Preises, mit dem vielversprechende Nachwuchsstimmen ausgezeichnet werden, boten den Zuhörenden einen einzigartigen Einblick in die färöische Gesellschaft. Das lag nicht zuletzt an Theresa Kohlbeck Jakobsens Übertragungen der Gedichte ins Deutsche die die zweisprachige Lesung ermöglichten.

Den Abend eröffnete der dänische Botschafter Thomas Østrup Møller mit einem Grußwort, gefolgt von einem literaturgeschichtlichen Vortrag der Literaturwissenschaftlerin Prof. em. Malan Marnersdóttir der Universität der Färöer in Tórshavn.

Die Veranstaltung endete mit der Veröffentlichung der neuerschienen Übersetzung von Nansý Sunadóttirs Debütsammlung Ich schärfe mein Messer, ich kehre heim (aus dem Färöischen von Theresa Kohlbeck Jakobsen, erschienen im Kölner Verlag parasitenpresse) und einem Empfang mit Büchertisch der Buchhandlung Pankebuch in der Kaffeebar des Felleshus. 

 

ATdS 2026 in Greifswald

veröffentlicht 19.02.2026 , zuletzt geändert 13.04.2026

Die Arbeitstagung der Skandinavistik (ATdS) 2026 findet in diesem Jahr an der Universität Greifswald statt. Die Skandinavistische Abteilung des Instituts für Fennistik und Skandinavistik lädt herzlich zur Teilnahme ein.



Die ATdS ist das zentrale Fachtreffen der deutschsprachigen Skandinavistik mit Wissenschaftler*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum sowie aus Nord- und Osteuropa.

Für Studierende bietet sie die Möglichkeit, aktuelle Forschung kennenzulernen, mit Wissenschaftler*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum ins Gespräch zu kommen und fachliche Perspektiven zu erweitern. Auch für die Orientierung in Richtung Master oder Promotion ist die Tagung eine gute Gelegenheit zur Vernetzung.

Die Anmeldung ist bereits freigeschaltet:

https://ifs.uni-greifswald.de/atds-2026/
Poster

#ATdS #Skandinavistik

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Norwegisches Kino in Berlin – vom Kino Babylon ans Nordeuropa-Institut

veröffentlicht 23.01.2026 , zuletzt geändert 08.05.2026

Filmvorführun mit Gastvorlesung von Anne Gjelsvik (NTNU) zu Dag Johan Haugeruds Film Love (Kjærlighet)



 

Das Festival präsentiert im Kino Babylon eine Auswahl aktueller und klassischer norwegischer Filme und gibt einen kompakten Einblick in die Vielfalt des norwegischen Kinos. Die filmische Auseinandersetzung mit Norwegen wird Anfang Februar am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin fortgesetzt: Am 3. Februar 2026 findet eine Filmvorführun   mit Gastvorlesung von Anne Gjelsvik (NTNU) zu Dag Johan Haugeruds Film Love (Kjærlighet) statt. Im Fokus steht die Darstellung von Care Work im zeitgenössischen norwegischen Film.

Wann: 03.02.2026, 16:00 Uhr (s.t.)
Wo: Nordeuropa-Institut, Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin
Raum: 3.134 – Haus 3
Film: Originalfassung mit englischen Untertiteln
Vortrag: Englisch

Die Veranstaltung findet im Rahmen der  Norwegischen Gastprofessur (Henrik-Steffens-Professur) am Nordeuropa-Institut statt.

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