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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

 

Archiv

Die 1st CBSS Summer University

4. bis 14. August 2014, Universität Södertörn

zum Thema „Governance and Administration in the Baltic Sea Region“ fand vom 4. bis 14. August 2014 am Centre for Baltic and East European Studies (CBEES) der Universität Södertörn, Schweden, statt. Rund 20 fortgeschrittene Masterstudierende und Doktoranden aus sieben Ländern absolvierten ein vielfältiges Programm zum Thema Regieren und Verwaltung in der Ostseeregion. Zu den Modulen gehörten Themen wie Quality of Government (QoG), Konzepte von Governance und Regieren in Mehrebenensystemen (Multi-level governance), Network governance, Public Management und Verwaltungsreformen im Ostseeraum, Umweltfragen im Ostseeraum, die Ostseestrategie der Europäischen Union und die Zusammenarbeit mit Russland im ostseeregionalen Kontext. Ein Besuch beim Ostseerat und Gespräche mit Praktikern der Ostseezusammenarbeit rundeten das Programm ab. Es unterrichteten Dozenten und Dozentinnen von Universitäten in Deutschland, Estland, Russland und Schweden.

CBSS University

Bei einem gemütlichen Get-together im Studentendorf Björnkulla, wo die Gruppe in der unmittelbaren Umgebung der Universität Södertörn untergebracht war, dauerte es nicht lange, bis das Eis schon am Vorabend gebrochen war.

Die anstrengende erste Woche endete mit einem spontanen „Bergfest“ ebenfalls auf dem Gelände des Studentendorfes. Das Wochenende stand zur freien Verfügung, sich Stockholm anzusehen. Aber zunächst lud die Universität Södertörn zu einer Führung durch das Nobelmuseum in der Altstadt ein.

Besuch im CBSS Sekretariat

Zu Beginn der zweiten Woche war das Sekretariat des Ostseerates Gastgeber eines Besuchs. Hier bestand Gelegenheit, sich näher über die Arbeit des Ostseerates zu informieren. Außerdem stellte Ulf Savbäck, Koordinator beim Schwedischen Amt für wirtschaftliches und regionales Wachstum, das schwedische Engagement im Rahmen der EU-Ostseestrategie vor. Karin Nygård Skalman, Projektleiterin bei der schwedischen Innovationsförderungsagentur VINNOVA, gab einen Überblick über die Ostseeprojekte ihrer Behörde im Rahmen der Priority Area Innovation der Ostseestrategie.

Im Anschluss an das Modul über EU-Russland-Beziehungen im ostseeregionalen Kontext konnte kurzfristig noch eine Diskussion über die möglichen Auswirkungen der aktuellen Ukrainekrise auf die Ostseezusammenarbeit organisiert werden. Neben Prof. Alexander Sergunin von der St. Petersburg State University diskutierte Dr. Anders Nordström von der Universität Södertörn mit.

Die Farewell Party am letzten Abend zog sich bis spät in die Nacht hinein. Eine Facebookgruppe, um weiter miteinander in Kontakt zu bleiben, war da schon längst gegründet worden.

 

Hier einige Meinungen von Teilnehmern über den ersten Durchgang:

“A great opportunity to study BSR issues which made me even more attached to the region.”

“The interactive approach brought us a lot of practical knowledge to share in our studies and at work.”

“The CBSS Summer University definitely helped me to decide what I want to do in the future!”

“An asset of the CBSS Summer University is undoubtedly making new friends, building networks and enjoying the spirit of Baltic Sea cooperation.”

“It was great to meet so many interesting and dedicated people!”

 

Im Anschluss an das Modul über EU-Russland-Beziehungen im ostseeregionalen Kontext konnte kurzfristig noch eine Diskussion über die möglichen Auswirkungen der aktuellen Ukrainekrise auf die Ostseezusammenarbeit organisiert werden. Neben Prof. Alexander Sergunin von der St. Petersburg State University diskutierte Dr. Anders Nordström von der Universität Södertörn mit.

Die Farewell Party am letzten Abend zog sich bis spät in die Nacht hinein. Eine Facebookgruppe, um weiter miteinander in Kontakt zu bleiben, war da schon längst gegründet worden.

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Die 2nd CBSS Summer University

17. bis 28. August 2015, Humboldt-Universität zu Berlin

Der zweite Durchgang der CBSS Summer University „Governance and Administration in the Baltic Sea Region“ wurde vom Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität ausgerichtet. Studierende aus sechs Ländern der Ostseeregion verbrachten zwei Wochen im heißen und sonnigen Berlin. Ein Tagesausflug nach Hamburg und Kiel bot Gelegenheit zu Gesprächen mit Praktikern der Ostseekooperation in Behörden der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein. Bereits am Vorabend entspannen sich im urigen Scubepark Berlin, wo die Studierenden untergebracht waren, bei Grillwürstchen, Bier und Wein angeregte Gespräche. Dozentinnen und Dozenten aus Estland, Finnland, Deutschland, Lettland und Schweden unterrichteten an den folgenden Tagen das vielfältige Programm, das sich im Vorjahr bewährt hatte.

Abb.: Tomas Milosch

Im Hauptfoyer der HU

“Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.” Teilnehmer der 2nd CBSS Summer University vor dem berühmten Zitat von Karl Marx im Hauptfoyer der Humboldt-Universität.

Zu Beginn der zweiten Woche ging es nach einer Einführung in die Ostseestrategie der Europäischen Union nach Hamburg und Kiel. Der prächtige Phönix-Saal des Hamburger Rathauses war eine würdige Kulisse für die Präsentation, die Stefan Herms, Leiter des Hamburgischen Staatsamtes, über die Ostseepolitik des Landes gab. Klaus von Lepel, Leiter des Grundsatzreferats Forschung der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, stellte das in Vorbereitung befindliche Projekt Baltic Science Network vor, das eine integrierte Wissenschaftspolitik für den Ostseeraum zum Ziel hat. Christiane Schadow vom Hamburger Institut für berufliche Bildung referierte über die Policy Area Education der Ostseestrategie, die sie gemeinsam mit einem schwedischen Kollegen koordiniert. Katariina Röbbelen-Voigt von der Kooperationsstelle Hamburg IFE informierte nicht nur über die Projekte ScienceLink und Baltic Sea Labour Network, sondern ging auch auf Fragen der in der internationalen Zusammenarbeit unvermeidlichen interkulturellen Kommunikation ein. In Kiel stellten Stefan Musiolik sowie Mario Schulz vom Ministerium für Justiz, Kultur und Europa die von Schleswig-Holstein ko-koordinierte Policy Area Culture der Ostseestrategie und das Baltic Sea Region Program der EU vor. Erschöpft von spannenden Diskussionen ging es noch am selben Abend wieder heimwärts.

Abb.: Krister Hanne

Im Hamburger Rathaus

Teilnehmer der 2nd CBSS Summer University beim Gespräch mit Praktikern der Ostseekooperation

Dem Besuch einer Ausstellung über zeitgenössische samische Kunst im Felleshus der Nordischen Botschaften schloss sich ein Besuch des Nordischen Filmklubs mit dem Film „Der Kautokeino-Aufstand“ an.

Auch in diesem Jahr endete die Farewell-Party erst in den späten Nachtstunden.

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