Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Otto Lorenz, Bernd Henningsen (Hrsg.)

Henrik Steffens -
Vermittler zwischen Natur und Geist

Titelbild Bd. 3

Henrik Wergeland, einer der geistigen Gründerväter des selbständigen Norwegens, bezeichnete Henrik Steffens als "Norwegens fortgewehtes Lorbeerblatt": 1773 in Stavanger geboren, studierte Steffens Geologie und Mineralogie in Kopenhagen Kiel, ging 1798 nach Deutschland und lernte dort alle Repräsentanten des deutschen Geisteslebens persönlich kennen, er hatte engen Kontakt u.a. mit Schelling, Goethe, Schiller, Novalis, Tieck und Schleiermacher. Durch seine berühmt gewordene Vorlesung 1802 in Kopenhagen vermittelte er das Ideengut der deutschen Frühromantik und der romantischen Naturphilosophie nach Skandinavien. Er wurde Professor für Naturwissenschaft, Philosophie der Natur seit 1804 in Halle, danach ab 1811 in Breslau und schließlich von 1832 bis zu seinem Tod 1845 in Berlin.

Steffens Schriften werfen neues Licht auf das Verhältnis von Natur- und Geisteswissenschaft, die Wechselbeziehungen von Theologie und Naturwissenschaft, auf die deutsche Universitätsreform und ihre Bedeutung für Skandinavien sowie auf die romantische Natur im Zeitkontext.

 

Fotogalerie
Wahlverwandtschaft - Titelliste
Publikationsreihen
Nordeuropa-Insitut