Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Publikationsreihen

Die Berliner Beiträge zur Skandinavistik sind eine Publikationsreihe des Faches für Arbeiten aus dem gesamten, weit gefaßten Gegenstandsgebiet der Skandinavistik. Sie enthält Editionen von alt- und neuskandinavischen Texten ebenso wie Monographien, Sammelbände und Bibliographien zu den verschiedenen Themenbereichen des Faches. Die Reihe nimmt vorzugsweise Arbeiten auf, die aus der Berliner Skandinavistik hervorgegangen sind, steht aber auch Beiträgen aus anderen Instituten offen. Herausgeber der Reihe ist Hartmut Röhn.

Bisher sind erschienen:

  • Bd. 1: Stefan Gippert, Britta Laursen, Hartmut Röhn: Studienbibliographie zur Älteren Skandinavistik (1991) - 112 S. - DM 16,80 - ISBN 3-927153-34-6
  • Bd. 2: Stephan Michael Schröder (Hrsg.) unter Mitarb. von Sune Johansson: Clas Livijn (1781-1844): Riddar S:t Jöran (1993) - 280 S. - DM 42,00 - ISBN 3-927229-00-8
  • Bd. 3: Julia Zernack: Geschichten aus Thule: Íslendingasögur in Übersetzungen deutscher Germanisten (1994) - 432 S. + 49 S. (Beiheft) - DM 88,00 - ISBN 3-927229-01-6
  • Bd. 5: Stephan Michael Schröder: Literarischer Spuk. Skandinavische Phantastik im Zeitalter des Nordischen Idealismus (1994) - 696 S. - DM 78,00 - ISBN 3-927229-03-2
  • Bd. 7: Stephan Michael Schröder (Hrsg.): Studienbibliographie zur Neuskandinavistik (1997) - (200 S.) - DM 29,80 - ISBN 3-927229-05-9

Als nächste Bände werden 1997 erscheinen:

  • Bd. 4: Julia Zernack: Bibliographie der deutschsprachigen Sagaübersetzungen (ca. 120 S. - ca. DM 28,00) - ISBN 3-927229-02-4
  • Bd. 6: Erik M. Christensen: Zurückbleiben. Tryk 1943-1995 (ca. 350 S.) - ISBN 3-927229-04-0

 

Mit der Buchreihe werden Arbeiten aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der Geschichte, der Jurisprudenz und der Kulturwissenschaften im weiteren Sinne publiziert. Abgedeckt wird der Kulturraum von Grönland bis Finnland, wobei der Schwerpunkt auf den skandinavischen Kernländern Dänemark, Norwegen und Schweden liegt.
Die Nordeuropäischen Studien werden herausgegeben von Bernd Henningsen und sind über den Buchhandel erhältlich.

Bisher sind erschienen:

  • Bd. 1: Walter Rothholz: Die politische Kultur Norwegens (1986) - 360 S. - DM 93,00 - ISBN 3-7890-1247-5
  • Bd. 2: Bernd Henningsen: Der Wohlfahrtsstaat Schweden (1986) - 399 S. - DM 100,00 - ISBN 3-7890-1212-2
  • Bd. 3: Bernd Henningsen (Hrsg.): Norwegische Politikaspekte. Ein Seminarbericht zu außen- und innenpolitischen Fragen in den Achtzigern (1988) - 96 S. - DM 29,80 - ISBN 3-7890-1515-6
  • Bd. 4: Stephen R. Graubard (Hrsg.): Die Leidenschaft für Gleichheit und Gerechtigkeit. Essays über den nordischen Wohlfahrtsstaat (1988) - 320 S. - DM 78,00 - ISBN 3-7890-1674-1
  • Bd. 5: Olof Petersson: Die politischen Systeme Nordeuropas. Eine Einführung (1989) - 155 S. - DM 48,00 - ISBN 3-7890-1864-3
  • Bd. 6: Helga M. Hernes: Wohlfahrtsstaat und Frauenmacht. Essays über die Feminisierung des Staates (1989) - 156 S. - DM 48,00 - ISBN 3-7890-1863-5
  • Bd. 7: Einhart Lorenz: Exil in Norwegen. Lebensbedingungen und Arbeit deutschsprachiger Flüchtlinge 1933- 1943 (1992) - 402 S. - DM 88,00 - ISBN 3-7890-2721-9
  • Bd. 8: Burkhard Auffermann/Pekka Visuri (Hrsg.): Nordeuropa und die deutsche Herausforderung (1995) - 199 S. - DM 58,00 - ISBN 3-7890-3708-7
  • Bd. 9: Claudius H. Riegler/Frieder Naschold (Hrsg.): Reformen des öffentlichen Sektors in Skandinavien. Eine Bestandsaufnahme (1997) - 285 S. - DM 69,00 - ISBN 3-7890-3894-6
  • Bd. 10: Bernd Henningsen/Bo Stråth (Hrsg.): Deutschland, Schweden und die Ostsee-Region (1996) - 169 S. - DM 49,00 - ISBN 3-7890-4308-7
  • Bd. 11: Sigmar Stopinski: Das Baltikum im Patt der Mächte. Zur Entstehung Estlands, Lettlands und Litauens im Gefolge des Ersten Weltkriegs (1997) - 276 S. - DM 68,00 - ISBN 3-87061-591-5

Als nächste Bände erscheinen:

  • Bd. 12: Christian Fenner: Parteiensystem und politische Kultur. Schweden in vergleichender Perspektive (1997, i. V.) - ca. 420 S. - ca. 108,00 DM - ISBN 3-87061-713-6
  • Bd. 13: Klaus Petersen: Legitimität und Krise. Die politische Geschichte des dänischen Wohlfahrtsstaates (1998, i. V.) - ISBN 3-87061-712-8

 

Wissenschaftliche Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur - Neue Folge

Seit 1991 erscheint in der Nomos-Verlagsgesellschaft das Fachmagazin NORDEUROPAforum, Vierteljahresschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur. Ab 1998 wird dieses Periodikum als eine wissenschaftliche Zeitschrift, unter gleichem Logo aber in geändertem Format weitergeführt. Die Neue Folge wird im Berlin-Verlag Arno Spitz erscheinen, einem zum Nomos Verlag gehörenden Unternehmen, in dem die Verlagsgruppe Publikationen zu Nordeuropa konzentriert.
Herausgeber und Redaktion haben sich vorgenommen, dem nach wie vor feststellbaren Desiderat der kultur- und sozialwissenschaftlichen (einschließlich der historischen) Beobachtung des europäischen Nordens in Deutschland abzuhelfen. In Fortführung der inhaltlich bewährten alten Form des NORDEUROPAforum soll die Zeitschrift ein internationales Forum auf hohem wissenschaftlichen Niveau werden. Es werden Analysen zu Politik, Wirtschaft und Kultur veröffentlicht, mit denen der gesamte "große" Norden abgedeckt werden soll: Von Grönland, über die "alten" nordeuropäischen Länder (Island, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland), bis nach Nordwestrußland, die baltischen Staaten und die südlichen Ostsee-Anrainer. Thematische Begrenzungen gibt es keine - insofern ist die Zeitschrift als eine im weitesten Sinne und nach heutiger Definition kulturwissenschaftliche zu verstehen: Wichtig ist nicht das Sujet, wichtig sind vielmehr wissenschaftliche Qualität und Regionsbezug der Beiträge.
Neben der wissenschaftlichen Analyse widmet sich die Zeitschrift dem deutsch/ europäisch-skandinavischen Dialog und versteht sich in der Weise als Forum für den Meinungsaustausch in der Ostsee-Region.

Der inhaltliche Aufbau der Hefte ist dreigeteilt:

  • Im analytischen Teil werden Beiträge zu Politik, Wirtschaft und Kultur veröffentlicht, einschließlich solcher zur sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Methodik- und Theoriediskussion. Das Profil der Zeitschrift wird wesentlich durch die Qualität der hier abgedruckten Beiträge geprägt werden.
  • In einem essayistischen Teil können u. a. Praktiker oder Journalisten zu Wort kommen, die prononciert zu aktuellen Fragen von Politik, Wirtschaft und Kultur Position beziehen dürfen oder die zu gerade diskutierten Fragestellungen aus den verschiedenen Wissenschaftsbereichen Stellung nehmen. In diesem Teil soll die intellektuelle Spannung aufkommen, die nicht nur Experten anspricht, sondern interdisziplinäre Faszination ausübt.
  • Schließlich wird das Profil der Zeitschrift wesentlich vom Rezensionsteil geprägt sein, der relativ umfangreich werden wird und Neuerscheinungen des Buch- und Medienmarktes relativ rasch vorstellen (und beurteilen) soll. Auch ausführliche Forschungsübersichten - soweit sie nicht im analytischen Teil untergebracht werden - haben hier neben Annotationen und Kurzbesprechungen ihren Platz.

Die Zeitschrift wird zweimal jährlich erscheinen, und zwar im Mai und Oktober, wegen der Umstellung wird die erste Nummer jedoch voraussichtlich erst im Juni/Juli 1998 auf dem Markt sein. Das Heft hat einen Umfang von 120 Seiten, Themenhefte sind vorgesehen. - Der Redaktionssitz ist am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin, Kooperationspartner ist Södertörns Högskola in Stockholm, an der sich ein Redaktionsbüro befindet. Ein internationaler wissenschaftlicher Beirat wird die Redaktion bei der Auswahl und Bewertung der Beiträge unterstützen, weitere Partner sind willkommen!
Publikationssprachen sind Deutsch, Englisch und die skandinavischen Sprachen. Den deutschsprachigen Beiträgen wird ein englischsprachiges abstract beigegeben, den englischsprachigen ein deutschsprachiges, den skandinavischsprachigen ein englisches oder ein deutsches. Das Inhaltsverzeichnis und die abstracts erscheinen auf WWW-Seiten.

 

Herausgeber und Redaktion:

Bernd Henningsen
Thorsten Nybom
Carl-Einar Stålvant
Reinhold Wulff

 

Redaktionskonferenz und wissenschaftliche Mitarbeit (angefragt, zum größten Teil zugesagt):

Christoph Anz (Stockholm/Södertörn)
Burkhard Auffermann (Tampere)
Gunnar Bjarnason (Reykjavik)
Carl-Axel Gemzell (Kopenhagen)
Norbert Götz (Berlin)
Heike Graf (Berlin/ Stockholm)
Krister Hanne (Berlin)
Ahti Jäntti (Berlin/Helsinki)
Manfred Kerner (Berlin)
Matti Klinge (Helsinki)
Per Landin (Stockholm/Berlin)
András Masát (Budapest/Berlin)
Einhart Lorenz (Oslo)
Astrid Markuske (Berlin)
Brigitte Mral (Örebro)
Helmut Müssener (Södertörn/Stockholm)
Kazimierz Musial (Berlin/Poznan)
Stig Arne Nohrstedt (Örebro)
Klaus Petersen (Kopenhagen)
Claudius H. Riegler (Ystad/Stockholm)
Stephan Michael Schröder (Kopenhagen/ Berlin)
Henrik Stenius (London/Helsinki)
Bo Stråth (Florenz/Lund)
Øystein Sørensen (Oslo)
Stephan Troebst (Flensburg/Berlin)
Henry Werner (Berlin)
Bengt Arne Wikström (Berlin)
Uffe Østergaard (Aarhus)

Die Zeitschrift wendet sich an Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Bibliotheken, Erwachsenenbildungseinrichtungen, Journalisten, Verbände, Interessenorganisationen, politische Einrichtungen, Diplomatie.

 

Übersicht über die Schwerpunktthemen:

  • 1991    Europa - Verkehr - Umwelt - Neue Hanse
  • 1992    Bildung - Tourismus - Medien - Frauen
  • 1993    Regionen - Traditionen - Wirtschaft - Gesundheit
  • 1994    Sicherheit - Sprachen - Europa - Fremde
  • 1995    High-Tech - Wasser - Engagement - Design
  • 1996    Identitäten - Arbeit - Baltikum - Paarungen
  • 1997    Nordismus - Sport - Deutschland - Literatur

Einige der Artikel finden sich auf dem WWW, ein Gesamtindex für die Alte Folge 1991 bis 1997 sowie einzelne Hefte können vom Verlag oder der Redaktion angefordert werden.