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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

CBSS Summer University

 

CBSS Summer University

Projektzeitraum: 2014–2015

Vom 4. bis 14. August 2014 fand am Centre for Baltic and East European Studies (CBEES) der Universität Södertörn, Schweden, die 1st CBSS Summer University zum Thema „Governance and Administration in the Baltic Sea Region“ statt. Rund 20 fortgeschrittene Masterstudierende und Doktoranden aus sieben Ländern absolvierten ein vielfältiges Programm zum Thema Regieren und Verwaltung in der Ostseeregion.

Zu den Modulen gehörten Themen wie

Quality of Government (QoG), Konzepte von Governance und Regieren in Mehrebenensystemen (Multi-level governance), Network governance, Public Management und Verwaltungsreformen im Ostseeraum, makro-regionale Strategien und die Zusammenarbeit mit Russland im ostseeregionalen Kontext.

Ein Besuch beim Ostseerat und Gespräche mit Praktikern der Ostseezusammenarbeit rundeten das Programm ab. Es unterrichteten Dozenten und Dozentinnen von Universitäten in Deutschland, Estland, Russland und Schweden.

Participants of the 1st CBSS

Der zweite Durchgang der CBSS Summer University wird 2015 an der Humboldt-Universität ausgerichtet werden. In den darauf folgenden Jahren soll sie wechselnd an weiteren Universitäten der Ostseeregion abgehalten werden.

Das Komitee der Hohen Beamten bewilligte im Oktober 2013 Mittel aus dem Projektförderfonds des Ostseerates, um in Kooperation mit interessierten Partnern die inhaltliche Gestaltung des Programms zu entwickeln und ein Modell für die längerfristige Finanzierung der Sommerschule zu erarbeiten. Auch die Humboldt-Universität beteiligt sich mit Mitteln aus dem Haushalt des Vizepräsidenten für Forschung. Projektleiter ist Bernd Henningsen, die Projektkoordination liegt in den Händen von Krister Hanne. Für die Universität Södertörn sind an dem Projekt die Direktorin des Centre for Baltic and East European Studies (CBEES) Rebecka Lettevall und Prof. Joakim Ekman beteiligt. Weiterer Projektpartner ist die Business and Innovation Development (BID) Special Unit der Universität Turku/Åbo (Prof. Anssi Paasio), die zu Projektbeginn Ende Oktober 2013 Gastgeber einer Konferenz über Hochschulkooperation im Ostseeraum sowie eines anschließenden Workshops zum Sommerschulprojekt war.

Die CBSS Summer University ist Teil des Schwerpunkts Education & Culture des Ostseerats, zu dessen Zielen die Förderung der Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern sowie die Entwicklung von wissenschaftlichen Netzwerken gehört. Im Rahmen der Horizontal Action Neighbours der Strategie der Europäischen Union für die Ostseeregion wurde sie als sog. Flaggschiffprojekt der Action „Fostering cross-border cooperation through youth exchange and exchange in higher education“ definiert.

 

 

Aktuell

 

Die CBSS Summer University "Governance and Administration in the Baltic Sea Region" macht 2016 eine Pause.

Im Oktober 2015 fand an der Universität Södertörn eine Follow-up-Konferenz statt, auf der die Erfahrungen der ersten beiden Durchgänge der CBSS Summer University in Stockholm und Berlin vorgestellt und diskutiert wurden. Auch Vertreter weiterer an künftiger Kooperation im Rahmen der CBSS Summer University interessierter Hochschulen waren eingeladen. Aufgrund des Erfolgs der ersten beiden Durchgänge des Programms "Governance and Administration in the Baltic Sea Region" beschloss der Ostseerat, die CBSS Summer University auszuweiten. Künftig sind Konsortien von interessierten Universitäten eingeladen, gemeinsam CBSS Summer Universities zu weiteren Themen anzubieten.

n diesem Jahr lädt das Centre for Baltic and East European Studies der Universität Södertörn vom 15. bis 23. Juni zu einer CBSS Summer School "Cultural Memory of Europe: East and West" ein. Die vom 28. Juni bis zum 5. August stattfindende 27th Annual European Integration Summer School (EISS) der Universität Agder in Kristiansand/Norwegen ist ebenfalls als CBSS Summer University anerkannt worden.

Die Programm "Governance and Administration in the Baltic Sea Region" wird 2017 mit einem dritten Durchgang fortgesetzt.

 

Archiv

Die 1st CBSS Summer University

4. bis 14. August 2014, Universität Södertörn

zum Thema „Governance and Administration in the Baltic Sea Region“ fand vom 4. bis 14. August 2014 am Centre for Baltic and East European Studies (CBEES) der Universität Södertörn, Schweden, statt. Rund 20 fortgeschrittene Masterstudierende und Doktoranden aus sieben Ländern absolvierten ein vielfältiges Programm zum Thema Regieren und Verwaltung in der Ostseeregion. Zu den Modulen gehörten Themen wie Quality of Government (QoG), Konzepte von Governance und Regieren in Mehrebenensystemen (Multi-level governance), Network governance, Public Management und Verwaltungsreformen im Ostseeraum, Umweltfragen im Ostseeraum, die Ostseestrategie der Europäischen Union und die Zusammenarbeit mit Russland im ostseeregionalen Kontext. Ein Besuch beim Ostseerat und Gespräche mit Praktikern der Ostseezusammenarbeit rundeten das Programm ab. Es unterrichteten Dozenten und Dozentinnen von Universitäten in Deutschland, Estland, Russland und Schweden.

CBSS University

Bei einem gemütlichen Get-together im Studentendorf Björnkulla, wo die Gruppe in der unmittelbaren Umgebung der Universität Södertörn untergebracht war, dauerte es nicht lange, bis das Eis schon am Vorabend gebrochen war.

Die anstrengende erste Woche endete mit einem spontanen „Bergfest“ ebenfalls auf dem Gelände des Studentendorfes. Das Wochenende stand zur freien Verfügung, sich Stockholm anzusehen. Aber zunächst lud die Universität Södertörn zu einer Führung durch das Nobelmuseum in der Altstadt ein.

Besuch im CBSS Sekretariat

Zu Beginn der zweiten Woche war das Sekretariat des Ostseerates Gastgeber eines Besuchs. Hier bestand Gelegenheit, sich näher über die Arbeit des Ostseerates zu informieren. Außerdem stellte Ulf Savbäck, Koordinator beim Schwedischen Amt für wirtschaftliches und regionales Wachstum, das schwedische Engagement im Rahmen der EU-Ostseestrategie vor. Karin Nygård Skalman, Projektleiterin bei der schwedischen Innovationsförderungsagentur VINNOVA, gab einen Überblick über die Ostseeprojekte ihrer Behörde im Rahmen der Priority Area Innovation der Ostseestrategie.

Im Anschluss an das Modul über EU-Russland-Beziehungen im ostseeregionalen Kontext konnte kurzfristig noch eine Diskussion über die möglichen Auswirkungen der aktuellen Ukrainekrise auf die Ostseezusammenarbeit organisiert werden. Neben Prof. Alexander Sergunin von der St. Petersburg State University diskutierte Dr. Anders Nordström von der Universität Södertörn mit.

Die Farewell Party am letzten Abend zog sich bis spät in die Nacht hinein. Eine Facebookgruppe, um weiter miteinander in Kontakt zu bleiben, war da schon längst gegründet worden.

 

Hier einige Meinungen von Teilnehmern über den ersten Durchgang:

“A great opportunity to study BSR issues which made me even more attached to the region.”

“The interactive approach brought us a lot of practical knowledge to share in our studies and at work.”

“The CBSS Summer University definitely helped me to decide what I want to do in the future!”

“An asset of the CBSS Summer University is undoubtedly making new friends, building networks and enjoying the spirit of Baltic Sea cooperation.”

“It was great to meet so many interesting and dedicated people!”

 

Im Anschluss an das Modul über EU-Russland-Beziehungen im ostseeregionalen Kontext konnte kurzfristig noch eine Diskussion über die möglichen Auswirkungen der aktuellen Ukrainekrise auf die Ostseezusammenarbeit organisiert werden. Neben Prof. Alexander Sergunin von der St. Petersburg State University diskutierte Dr. Anders Nordström von der Universität Södertörn mit.

Die Farewell Party am letzten Abend zog sich bis spät in die Nacht hinein. Eine Facebookgruppe, um weiter miteinander in Kontakt zu bleiben, war da schon längst gegründet worden.

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Die 2nd CBSS Summer University

17. bis 28. August 2015, Humboldt-Universität zu Berlin

Der zweite Durchgang der CBSS Summer University „Governance and Administration in the Baltic Sea Region“ wurde vom Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität ausgerichtet. Studierende aus sechs Ländern der Ostseeregion verbrachten zwei Wochen im heißen und sonnigen Berlin. Ein Tagesausflug nach Hamburg und Kiel bot Gelegenheit zu Gesprächen mit Praktikern der Ostseekooperation in Behörden der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein. Bereits am Vorabend entspannen sich im urigen Scubepark Berlin, wo die Studierenden untergebracht waren, bei Grillwürstchen, Bier und Wein angeregte Gespräche. Dozentinnen und Dozenten aus Estland, Finnland, Deutschland, Lettland und Schweden unterrichteten an den folgenden Tagen das vielfältige Programm, das sich im Vorjahr bewährt hatte.

Abb.: Tomas Milosch

Im Hauptfoyer der HU

“Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.” Teilnehmer der 2nd CBSS Summer University vor dem berühmten Zitat von Karl Marx im Hauptfoyer der Humboldt-Universität.

Zu Beginn der zweiten Woche ging es nach einer Einführung in die Ostseestrategie der Europäischen Union nach Hamburg und Kiel. Der prächtige Phönix-Saal des Hamburger Rathauses war eine würdige Kulisse für die Präsentation, die Stefan Herms, Leiter des Hamburgischen Staatsamtes, über die Ostseepolitik des Landes gab. Klaus von Lepel, Leiter des Grundsatzreferats Forschung der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, stellte das in Vorbereitung befindliche Projekt Baltic Science Network vor, das eine integrierte Wissenschaftspolitik für den Ostseeraum zum Ziel hat. Christiane Schadow vom Hamburger Institut für berufliche Bildung referierte über die Policy Area Education der Ostseestrategie, die sie gemeinsam mit einem schwedischen Kollegen koordiniert. Katariina Röbbelen-Voigt von der Kooperationsstelle Hamburg IFE informierte nicht nur über die Projekte ScienceLink und Baltic Sea Labour Network, sondern ging auch auf Fragen der in der internationalen Zusammenarbeit unvermeidlichen interkulturellen Kommunikation ein. In Kiel stellten Stefan Musiolik sowie Mario Schulz vom Ministerium für Justiz, Kultur und Europa die von Schleswig-Holstein ko-koordinierte Policy Area Culture der Ostseestrategie und das Baltic Sea Region Program der EU vor. Erschöpft von spannenden Diskussionen ging es noch am selben Abend wieder heimwärts.

Abb.: Krister Hanne

Im Hamburger Rathaus

Teilnehmer der 2nd CBSS Summer University beim Gespräch mit Praktikern der Ostseekooperation

Dem Besuch einer Ausstellung über zeitgenössische samische Kunst im Felleshus der Nordischen Botschaften schloss sich ein Besuch des Nordischen Filmklubs mit dem Film „Der Kautokeino-Aufstand“ an.

Auch in diesem Jahr endete die Farewell-Party erst in den späten Nachtstunden.

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