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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

 

Deutsch-lettisches sozialwissenschaftliches Zentrum in Riga

Projektzeitraum: 1997–1998

Die Volkswagen-Stiftung finanziert im Rahmen ihres Programmes Gemeinsame Wege nach Europa die Einrichtung eines Deutsch-lettischen sozialwissenschaftlichen Zentrums in Riga. Das Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität (Prof. Bernd Henningsen) und das Institut für Internationale Politik und Regionalstudien der Freien Universität (Prof. Ulrich Albrecht und Prof. Manfred Kerner) hatten gemeinsam vorgeschlagen, in Riga ein solches Zentrum zu errichten, das dortige Studierende und junge Dozenten der Politikwissenschaft mit Theorien und Methoden des Faches vertraut machen soll. Kolleginnen und Kollegen der beiden Berliner Universitäten werden in Riga forschen und lehren, dabei insbesondere deutsche und internationale Politik anbieten; Studierende und jüngere Absolventen des Faches werden im Gegenzug an den Berliner Instituten mit den Standards des Faches vertraut gemacht.

Aufgrund der besonderen Umstände in den baltischen Staaten wird der Unterricht in zentrumseigenen Räumen stattfinden, Mobiliar wird beschafft, die apparative Ausstattung gesichert, eine sozialwissenschaftliche Bibliothek aufgebaut, Lehrmaterial soll erstellt werden. Die Berliner Projektbetreiber streben darüber hinaus eine Kooperation um die Ostsee herum an, nicht zuletzt mit der neugegründeten Universität Södertörn in Stockholm; ein eigener Studiengang Baltic Sea Area Studies soll entwickelt werden.

Die VW-Stiftung hat für das Projekt bei einer Laufzeit von drei Jahren ab September 1997 etwas mehr als eine halbe Million Mark zur Verfügung gestellt; hinzukommen Ressourcen der beiden Universitäten. Die Federführung liegt bei Ulrich Albrecht und Bernd Henningsen; letzterer zeichnet verantwortlich.