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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Personalia: Henrik-Steffens-Stiftungsgastprofessur

 
 
 

Norwegisch-deutsche akademische Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Die norwegische Forschungs- und Bildungsministerin Tora Aasland hat verkündet, die von norwegischen Regierungsgeldern finanzierte Henrik-Steffens-Professur am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin für weitere zehn Jahre zu verlängern. Die Professur wurde im Jahre 1998 eingerichtet, um zu einer vermehrten gegenseitigen Kulturvermittlung zwischen Norwegen und Deutschland beizutragen. Zudem hat die Professur in großem Maße die universitäre Zusammenarbeit zwischen Oslo und Berlin verstärkt.

Die Nachricht über die Verlängerung der Gastprofessur wurde von Staatsminister Jens Stoltenberg im Rahmen eines Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 12. April in Oslo bekannt gegeben.

Die Professur ist nach einer der Schlüsselfiguren des kulturellen Lebens in Nordeuropa zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts benannt, dem Wissenschaftler und Philosophen Henrik Steffens. Steffens wurde im norwegischen Stavanger geboren, starb jedoch 1845 in Berlin, wo er seit 1832 als Professor an der heutigen Humboldt-Universität tätig war. Er war ein wichtiger Kulturvermittler und wurde zu einem bedeutsamen Akteur in der Entwicklung deutsch-skandinavischer Beziehungen.

Die Gastprofessur hat wesentlich dazu beigetragen, das Interesse für Norwegen und norwegische Belange in Berlin zu stärken. Zudem stellt die damit verbundene Tätigkeit eine Unterstützung und Orientierungshilfe für norwegische Studierende in Berlin dar. Die Henrik-Steffens-Vorlesungen erfreuen sich stets großer Zuhörerzahlen und haben sich als feste Einrichtung im Berliner Universitätsleben etablieren können. Die Henrik-Steffens-Professur konnte wichtige Kontakte mit deutschen Akademikerinnen und Akademikern vermitteln und damit verbunden, Raum für die Etablierung norwegischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Universitäten schaffen.

Das norwegische Bildungsministerium finanziert die Henrik-Steffens-Professur mit jährlich 1,1 Millionen norwegischen Kronen (139.000 Euro). Die Koordination obliegt der Universität Oslo.

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