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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Wissenschaftliche Projekte

Forschungsgruppe Nordeuropäische Politik e.V. - FOR:N

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FOR:N hat sich im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, das vorhandene Fachwissen über Politik in Nordeuropa einschließlich des Ostseeraums zu bündeln und einem breiten Interessenkreis zugänglich zu machen. Angesiedelt am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität hat sich FOR:N seither zu einem Netzwerk junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen entwickelt, die sich mit aktuellen Fragen, langfristigen Entwicklungen in der Ostseeregion und deren historischen Wurzeln aus unterschiedlichen thematischen und fachlichen Blickwinkeln auseinandersetzen. Viele unserer langjährigen Mitglieder haben inzwischen berufliche Positionen in der Region, so dass unsere Verankerung zunehmend über die relevanten akademischen Netzwerke hinausreicht. Nach wie vor aber ist Berlin das Zentrum unserer Aktivitäten.

Unter dem Titel »Ostseegespräche« lädt FOR:N regelmäßig jeweils am zweiten Dienstag des Monats zu einem politischen Jour Fixe. Im Jahr 2010 fanden folgende Ostseegespräche statt:
  • Christin Skiera (Potsdam): Gesetzgebungsabkommen in Dänemark, oder: Wie sichert sich eine Minderheitsregierung ihre Mehrheiten? (13. April)
  • Dirk Keil (Roskilde): Mentale Brücken in neue Regionen: Die deutsch-dänische Fehmarnbeltregion (11. Mai)
  • Daniel Schrödl (Berlin/Würzburg): Das Image des Nordens. Eine Untersuchung des Nordeuropabildes in Deutschland am Beispiel der Studierenden in Würzburg (8. Juni)
  • Peer Krumrey (Berlin): Werkstattgespräch: Schweden wählt – welchen Unterschied macht (es für) Europa? (14. Juli)
  • Claudia Matthes (Berlin): Demokratie in Lettland – 20 Jahre nach dem Systemwechsel (21. September)
  • Guðmundur Jónsson (Reykjavík): Narrating crisis: Icelanders’ experiences of the economic crisis of 2008–2009. A Project report (12. Oktober)
  • Raimund Wolfert (Berlin): Emanzipationspolitik mit dänischem Vorzeichen? Zur Geschichte der Internationalen Homophilen Weltorganisation (1952–1974) (9. November)
  • Tobias Etzold (Manchester): Live and let die: Ostseerat, Nordischer Rat und Nordischer Mi-nisterrat nach den EU-Erweiterungen (14. Dezember)

Am 10. Mai veranstaltete FOR:N im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung und in Kooperation mit der isländischen Botschaft sowie Kulturhus Berlin e.V. eine Podiumsdiskussion zum Thema Island und die EU – Mehr als eine Affäre? Im Felleshus der Nordischen Botschaften diskutierten Meike Stommer (FOR:N), der Botschafter Islands, S.E. Gunnar Snorri Gunnarsson, der isländische Rundfunkjournalist Ingólfur Bjarni Sigfússon und Willem Noe, Berliner Büro der Europäischen Kommission. Moderiert wurde die Veranstaltung durch den Journalisten Philipp Boerger. Fotos: Martin Seeliger.
Anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens sowie des norwegischen Vorsitzes im Ostseerat lud FOR:N am 23. November gemeinsam mit der norwegischen Botschaft in Deutschland zu einer Podiumsdiskussion über Stand und Perspektiven der Ostseekooperation. Unter dem Titel Stagnation oder Innovation? Was gibt's Neues in der Ostsee-Kooperation? diskutierten S.E. Sven Erik Svedman (Botschafter Norwegens in Deutschland), Prof. Dr. Bernd Henningsen (Humboldt-Universität zu Berlin, Nordeuropa-Institut), Dr. Carsten Schymik (Stiftung Wissenschaft und Politik, FOR:N), Dr. Claudia Matthes (Humboldt-Universität zu Berlin, FOR:N) und Franz Thönnes (Parlamentarischer Staatssekretär a.D. und Leiter der Delegation des Deutschen Bundestages in der Ostseeparlamentarierkonferenz, MdB). Die Moderation hatte Tilmann Bünz, ehemaliger Nordeuropakorrespondent der ARD.
Aktuelle Informationen zu Aktivitäten, Veröffentlichungen und Veranstaltungen von FOR:N und seinen Mitgliedern gibt es auf unserer Homepage: