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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Der Präsident der Republik Island besucht das Nordeuropa-Institut

 

Am 25. Juni besuchte der isländische Präsident Ólafur Ragnar Grímsson das Nordeuropa-Institut (NI) der Humboldt-Universität zu Berlin.

Die Delegation aus Island sowie der isländische Botschafter in Berlin und der deutsche Botschafter in Reykjavík wurden vom Vizepräsidenten für Studium und Internationales, Prof. Dr. Michael Kämper-van den Boogaart, und der Dekanin der Philosophischen Fakultät II, Prof. Helga Schwalm, begrüßt. Der Gründungsdirektor des Nordeuropa-Instituts, Prof. Dr. Bernd Henningsen, lud zu einem kleinen Exkurs in die Geschichte des Instituts ein und sorgte mit einem Bild vom letzten Besuch Grímssons an der Humboldt-Universität – damals mit gebrochener Schulter – für lockere Stimmung.


Der isländische Präsident Ólafur Ragnar Grímsson im Gespräch mit Bernd Henningsen, Gründungsdirektor des Nordeuropa-Instituts und Eiríkur Sturla Ólafsson, Isländischlektor.

Fotos

Die Juniorprofessorin für mediävistische Skandinavistik, Prof. Dr. Lena Rohrbach, berichtete über islandbezogene (inter-)nationale Forschungsprojekte und -kooperationen am Nordeuropa-Institut. Unter anderem im Rahmen der Mediävistischen Vorlesungen kommen regelmäßig isländische Gastvortragende an die Humboldt-Universität. Das Nordeuropa-Institut arbeitet in Forschung und Lehre seit langem eng mit Kolleg_innen an Islands Universität in Rekjavik zusammen.

Der Isländischlektor Eiríkur Sturla Ólafsson informierte den Gast über das Isländischlehrangebot sowie ein erfolgreiches Podcastprojekt in der Lehre, bei dem Studierende sich gegenseitig in Berlin und Reykjavík besuchten. Einige Promovierende und Masterstudierende des Institutes präsentierten ihre islandbezogenen Qualifikationsarbeiten.

Abschließend hob Präsident Grímsson den politischen und kulturellen Wert der Islandstudien hervor, lud zum weiteren Dialog ein und sicherte trotz der finanziellen Probleme Islands weiterhin Unterstützung für das seit 2002 zur Hälfte vom isländischen Bildungsministerium finanzierte Isländischlektorat in Berlin zu. Erst im letzten Jahr war der Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert worden.

Nordeuropa-Institut