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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Archiv Georg-Brandes-Vorlesungen

Zwischenstaatliche Dialoge spielen in Zeiten der Globalisierung eine immer größere Rolle. Das gilt ganz besonders für Nachbarländer, die sich naturgegeben mit den gleichen Themen und Problemen befassen.Das Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin und die Kgl. Dänische Botschaft stellen in einer Vortrags- und Diskussionsreihe aktuelle deutsch-dänische Themen zur Debatte.

Die Vorlesungen werden auch auf Plakaten und über E-Mail angekündigt.

Die Veranstaltungen finden, falls nicht anders angekündigt, am Nordeuropa-Institut, Hegelplatz 2, 10117 Berlin, Haus 1, 1. Etage, Raum 1.101 (Hörsaal) jeweils von 18-20 Uhr statt.

Sommersemester 2007

Donnerstag, 10.5.2007

Haus 1.
1. Etage,
Raum 1.101
(Hörsaal)

Lykke Friis (Universität Kopenhagen)

Dänemark und die europäische Verfassungskrise - eine andere Zeitzone?

Das europäische Projekt steckt immer noch in der Krise. Traditionell wird Dänemark als ein europa-skeptisches Land angesehen. Stimmt diese These, und welche Rolle wird Dänemark in der kommenden Regierungskonferenz einnehmen? Die Politikwissenschaftlerin und Vize-Rektorin der Universität Kopenhagen, Lykke Friis, wird dafür argumentieren, dass Dänemark sich wegen der im Edinburgh-Abkommen von 1994 festgelegten Vorbehalte in einer speziellen europapolitischen Zeitzone befindet.

In Zusammenarbeit mit der Kgl. Dänischen Botschaft

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Wintersemester 2006/07

28. Nov. 2006

Haus 1.
1. Etage,
Raum 1.101
(Hörsaal)

Jørgen Hansen (Kopenhagen)

Flexibilität und Sicherheit am Arbeitsmarkt. Das dänische Flexicurity-Modell

Kündigungsschutz auf Dänisch: Seit der durch Bundeswirtschaftminister Glos angefachten Debatte über den Kündigungsschutz wird das dänische Arbeitsmarktmodell mehr denn je in Deutschland diskutiert. Die zentralen Frage lautet: Wie lässt sich ein gelockerter Kündigungsschutz mit hoher sozialer Sicherheit und einer aktiven Arbeitsmarktpolitik kombinieren?

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt die Kgl. Dänische Botschaft zu einem Empfang.

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23. Jan. 2007

Haus 1.
1. Etage,
Raum 1.101
(Hörsaal)

Per Øhrgaard (Kopenhagen)

Abkehr und Wiederentdeckung. Deutsche Kultur in Dänemark nach dem 2. Weltkrieg

Die Wiederentdeckung der deutschen Kultur: Die Dänen haben keine Wahl, sie müssen die Kultur ihres großen Nachbarlandes Deutschland wahrnehmen. Viele Jahre lang geschah dies mit Skepsis oder gar mit Desinteresse. Das hat sich in den vergangenen Jahren geändert: Die deutsche Kultur ist heute gefragt wie lange nicht mehr. Per Øhrgaard, dänischer Germanist, untersucht die Hintergründe des "deutschen" Erfolgs und formuliert Anregungen für eine selbstbewusstere auswärtige deutsche Kulturpolitik in Dänemark.

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt die Kgl. Dänische Botschaft zu einem Empfang.

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Alle Interessierten sind herzlich willkommen!