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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Wintersemester 2006/07

Die Henrik-Steffens-Gastvorlesungen werden in diesem Semester das Verhältnis Norwegens zum Nationalsozialismus als einen Schwerpunkt haben. Es wird aber auch Vorlesungen zu anderen Themen geben.

Die Vorlesungen werden auch auf Plakaten und über E-Mail angekündigt.

Die Veranstaltungen finden, falls nicht anders angekündigt, am Nordeuropa-Institut, Hegelplatz 2, 10117 Berlin, Haus 3, 1. Etage, Raum 3.134 (Georg Brandes) jeweils von 18-20 Uhr statt.

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Dienstag 17.10.

Helge Høibraaten

stellt das Programm des Semesters vor.

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Dienstag 24.10.
HP 2, 3.134
Georg Brandes

Obs! Änderung!
Bernt Hagtvet

Universität Oslo

Norway and National Socialism

Bernt Hagtvet ist Professor für politische Wissenschaft an der Universität Oslo. Er hat viele Bücher herausgegeben und geschrieben und ist einer der hervorragendsten Publizisten Norwegens. Gerade hat er den sogenannten norwegischen Humanisten-Preis bekommen. An der vergleichenden Forschung zu Faschismus und Nationalsozialismus hat er sich intensiv beteiligt, nicht zuletzt als Mitherausgeber des Standardwerks "Who were the Faschists?"
Mit Hans Fredrik Dahl und Guri Hjeltnes hat er ein Buch über den norwegischen Nationalsozialismus geschrieben. In seinem Vortrag wird er über neuere Forschungsliteratur zu Norwegen und dem Nationalsozialismus berichten, aus den Bereichen Politologie, Soziologie und Geschichte. Er wird auch auf die große Biographie Hans Fredrik Dahls zu Vidkun Quisling eingehen, die sowohl in norwegischer wie in englischer Sprache erschienen ist.
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Donnerstag 2.11.
Obs! R. 1.101

Terje Emberland, H-L-Senteret
Oslo

Neither Hitler nor Quisling: Radical neo-pagan national socialism in Norway 1933–1945.

Terje Emberland ist gegenwärtig Forscher am gerade offiziell eröffneten Osloer Zentrum für Holocaust- und Minderheitenforschung. Er hat mit seinem Buch Religion og rase. Nyhedenskap og nazisme i Norge 1933–1945 (2003) das Wissen über norwegisches Neuheidentum in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts stark erweitert, wobei auch Verbindungen zu verwandten deutschen Strömungen (insb. Die deutsche Glaubensbewegung) in den Blick geriet. Mit Bernt Roughtvedt schrieb er auch eine viel beachtete Biografie über den Verfasser, Abenteurer und Nationalsozialisten Per Imerslund (Det ariske Idol,2004), und außerdem verfasste er das Kapitel über Antisemitismus in Norwegen 1900–1940 im 2004 erschienenen norwegischen Standardwerk Jødehat (Hrsg. Berg Eriksen, Harket, Lorenz, mit Beiträgen auch von der NI-Mitarbeiterin Izabela Dahl).
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Dienstag 7.11.
HP 2, 3.134
Georg Brandes

Kristin Ørjasæter
Aarhus universitet

'Den hvite dame' - fra Karen Blixens tekst til Vibeke Tandbergs digitale fotografi

Kristin Ørjasæter er for tiden lektor i norsk ved Aarhus universitet, og har også undervist ved Universitetet i Oslo. Hun hennes doktoravhandling hadde tittelen Selviakttakelsens poetikk. En litterær analyse av Camilla Wergelands dagbok fra 1830-årene (2002.) . I 2003 utga hun Camilla Norges første feminist. Hun har også forsket på Henrik Ibsen, og ga nettopp ut antologien Selvskreven om litterær selvfremstilling.Ørjasæters foredrag handler om den kjente norske (og Berlin-baserte) fotokunstneren Vibeke Tandbergs bilder fra Afrika (Aftermath), og hvordan disse bildene aktualiserer Karen Blixens berømte bok Den afrikanske farm. Ørjasæter vil søke å vise at Tandbergs verk åpner for en diskusjon av hvordan den foreldede koloniale hodlningen til Afrikan får fornyet betydning innenfor postkolonialismen. Hun vil også diskutere hvordan det digitale fotografiet åpner for en etisk refleksjon som også er politisk.
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Dienstag 14.11.
HP 2, 3.134
Georg Brandes

Obs! Änderung!
Bernd Henningsen

Der politische Ibsen

Bernd Henningsen ist Professor und Institutsdirektor am Nordeuropa-Institut.
"Im Jahr 2006 feierten wir nicht nur den 150. Geburtstag Sigmund Freuds sondern auch den 100. Todestag des norwegischen Dichters Henrik Ibsen, der wie einer seiner Helden –  Peer Gynt –  der soziokulturellen Enge seiner Heimat entfloh und 27 Jahre seines Lebens im Ausland verbrachte, in Deutschland und Italien, der aber gleichwohl ohne seinen norwegischen Hintergrund nicht interpretierbar ist. Er ist sicherlich der Dramatiker, der uns am deutlichsten vor Freud die prägende Bedeutung von "Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten" vorgeführt hat. Wer hat eindrücklicher die Präsenz der Vergangenheit in der Gegenwart analysiert als Ibsen? Mit anderen Worten: Wer war politischer als Henrik Ibsen? In diesem Sinne ist er ein paradigmatischer Homo Politicus Scandinavicus: seine Gesellschaftsdramen, seine Briefe, seine Reden zeigen ihn als einen Zeitgenossen, der vor allem eines besaß: Common Sense im angelsächsischen, also im politischen Sinne. Ihn in diesen Zusammenhang zu setzen, ist Absicht des Vortrags."
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Dienstag 21.11.
HP 2, 3.134
Georg Brandes

Espen Søbye
Statistisk Sentralbyrå Oslo

Hjemmefronten og jødeforfølgelsene i Norge. Hvorfor jeg skrev 'Kathe, alltid vært i Norge' og hvilke vanskeligheter utarbeidelsen av boka bød'.

Espen Søbye ist zur Zeit Norwegens vielleicht bekanntester Kritiker für Sachliteratur. Er bekam 2006 den Preis "Kritiker des Jahres", u. a. für Beiträge, die im Band Ord for ord, artikler 1986–2004 stehen. Er hat auch Biographien geschrieben, u. a. eine viel beachtete über den Verfasser, Finanzspekulanten, Kunstsammler und Munch-Biographen Rolf Stenersen. 2001 kam sein Buch Kathe, alltid vært i Norge heraus, über das kurze Leben eines jüdischen Mädchens, das in Auschwitz umkam. Es ist ein nüchternes, genaues, akribisch erforschtes Buch, das mit dem Problem zu kämpfen hatte, das man die Familie Lasnik nicht nur zu töten, sondern auch für die Erinnerung zu vernichten suchte. Das Buch stellt einen wichtigen Beitrag zu der neueren norwegischen Tendenz dar, selbstkritischer mit der Kriegszeit umzugehen.
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Dienstag 5.12.
HP 2, 3.134
Georg Brandes

Jan-Erik Ebbestad Hansen
Universität Oslo

Mykle-saken. Den største kulturkampen i det tyvende århundres Norge.

Jan-Erik Ebbestad Hansen ist Professor für Ideengeschichte an der Universität Oslo. Er hat sich viel mit Mystik beschäftigt, nicht zuletzt mit deutscher Mystik, und u. a, auch ein Buch über Jung geschrieben. Er ist Herausgeber des dreibändigen, z. T. vieldiskutierten Sammelwerkes Norsk tro og tanke 1940–2000. –  Agnar Mykle war einer der berühmtesten Verfasser Norwegens im 20. Jahrhundert (Lasso rundt fru Luna, 1954 Sangen om den røde rubin, 1956.) Er war, was erotische Schilderungen angeht, seiner Zeit voraus, und 1957 wurde ihm ein spektakulärer Prozess gemacht, der wahrscheinlich dazu beitrug, dass der Verfasser sich zusehends isolierte und nur noch sehr wenig herausgab. An diesem Prozess schieden sich die Geister, es entstand ein großer Kulturstreit, der, wie Ebbestad Hansen durch eingehende Forschungen zu verdeutlichen versucht, noch den norwegischen Streit um die Hölle übertraf.
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Dienstag 12.12.
HP 2, 3.134
Georg Brandes

Susanne Maerz
Universität Freiburg

Die langen Schatten der Besatzungszeit. Stationen und Probleme der Vergangenheitsbewältigung in Norwegen.

Eine Nation im Widerstand –  als solche hat sich Norwegen lange Zeit gesehen, wenn es um das Verhalten während der Zeit der deutschen Besatzung zwischen 1940 und 1945 ging. Die Mitglieder der kollaborierenden "Nasjonal Samling" wurden dafür aus der nationalen Gemeinschaft herausdefiniert. Diese vorgestellten Spaltung der Nation wird in öffentlichen Debatten über verschiedene Aspekte der Besatzungszeit immer wieder neu verhandelt. Wie dies geschieht und wie sich dabei das nationale Selbstbild ändert, soll anhand der größten öffentlichen Debatten zwischen 1965 bis 2005 dargestellt werden. Dabei lässt sich für die 60er Jahre ein Bedürfnis nach einem einheitlichen Geschichtsbild feststellen, zu dessen Gunsten Differenz überdeckt wird. Während dieses starre Bild in den 70er Jahren erste Risse enthält, werden ihm in den 80er Jahren bislang vernachlässigte Geschichten hinzugefügt. Zudem wird die wissenschaftliche Fokussierung auf den Widerstand zum ersten Mal sowohl thematisiert als auch problematisiert. In den 90er Jahren wird das heroische Widerstandsbild zum einen verteidigt, zum anderen ist ein Bewusstsein der moralischen Verantwortung gegenüber verschiedenen Opfergruppen festzustellen, das mit der Thematisierung traumatischer Kapitel der Besatzungs- und Nachkriegszeit einhergeht.
Susanne Maerz (1974) hat in Freiburg und Bergen Geschichte, Germanistik und Skandinavistik studiert und promoviert am Institut für Skandinavistik der Universität Freiburg. Thema der Doktorarbeit ist die öffentliche Auseinandersetzung mit der Besatzungszeit in Norwegen von 1965 bis 2005.
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Dienstag 9.1.
HP 2, 3.134
Georg Brandes

Einhart Lorenz
Universität Oslo

Die kulturelle Konstruktion des “Juden” in Norwegen. Aspekte des norwegischen Antisemitismus.

Einhart Lorenz ist Professor für Geschichte an der Universität Oslo, und war der erste Henrik-Steffens-Professor des Nordeuropa-Institutes. Er hat Bücher über Willy Brandt geschrieben und über Deutsche im skandinavischen Exil, außerdem u. a. über die norwegische kommunistische Partei und über Veien mot Holocaust, 2003. Er ist Mitverfasser und -Herausgeber des norwegischen Standardwerkes Jødehat. Antismittismens historie fra antikken til i dag (2004.)
Das norwegische Grundgesetz von 1814 verbot Juden den Aufenthalt im Lande. Als der "Judenparagraf" 1851 aufgehoben wurde, sprachen dessen Befürworter von einer "Judeninvasion", die nun über Norwegen hereinbrechen würde. Ähnliche Schreckenszenarien wurden nach dem ersten Weltkrieg und nach 1933 verbreitet. Welche Bilder vom "Juden" existierten in einem Lande, in dem es weniger als 2000 Juden gab? Wer schuf sie, wer verbreitete sie? Diesen Fragen soll das Forschungsvorhaben "Der Jude als kulturelle Konstruktion in der norwegischen Öffentlichkeit 1814-1940“" nachgehen, das in dem Vortrag vorgestellt wird.
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Dienstag 16.1.
HP 2, 3.134
Georg Brandes

Thomas Hylland Eriksen
Universität Oslo/Vrije Universität Amsterdam

The Marked and the Unmarked: National Flags in the Scandinavian Countries.

Thomas Hylland Eriksen ist Professor für Sozialanthropologie an der Universität Oslo und der Vrije Universität Amsterdam, und leitet ein Forschungsprogramm über kulturelle Komplexität im neuen Norwegen. In jungen Jahren hat er schon eine große Anzahl Bücher geschrieben, wovon einige auf English und einige in vielen Sprachen übersetzt sind, nicht zuletzt ein Buch über die Zeit (auf deutsch erschienen unter: Immer schneller, immer mehr, Herder 2003). Er ist der aktivste Publizist des Landes und hat sich insbesondere mit Fragen der Einwanderung und der multikulturellen Gesellschaft beschäftigt. Er leitet ein Forschungsprogramm über kulturelle Komplexität im neuen Norwegen. Einige neuere Publikationen: What is Anthropology? (erw. Ausg. 2004), Røtter og føtter (2004), Engaging Anthropology (2005).
Sein Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie die Flagge vornehmlich in den drei skandinavischen Ländern verwendet wird und was dies verrät: in Norwegen ziemlich begeistert und sakral, in Schweden mehr subtil, versteckt und ironisch, in Dänemark mehr kommerziell.
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Dienstag 23.01.
HP 2, 3.231
Henrik Steffens
16–18 Uhr

 

Helge Høibraaten

Jostein Gaarder - ein antisemitisch Entgleister?

Helge Høibraaten wird eine Analyse des Textes von Jostein Gaarder zum Krieg zwischen Israel und dem Libanon geben. Dieser Text war vor allem durch starke Kritik bekannt geworden, da auf dessen Grundlage Gaarder antisemitische Entgleisungen vorgeworfen wurden. Helge Høibraaten hatte sich ebenfalls stark in die Kontroverse eingemischt und möchte nun einen zweiten, genaueren Blick auf den Text werfen.
Der Aufsatz von Gaarders in norwegischer Sprache und in deutscher Übersetzung findet sich unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Jostein_Gaarder
Der Aufsatz von Helge Høibraten findet sich unter:
http://www.aftenposten.no/meninger/debatt/article1413447.ece

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Donnerstag 1.2.
HP 2, 3.134
Georg Brandes
16–18 Uhr

Walter Baumgartner
Universität Greifswald

Der Fall Hamsuns aus der Sicht Thomas Manns

"Der Fall Hamsun": das ist der Fall eines der größten Romanciers des zwanzigsten Jahrhunderts, der sich eindeutig für den Nationalsozialismus einsetzte und am 7. Mai 1945, einem Tag vor der Kapitulation Deutschlands, einen überschwänglichen Nachruf auf Adolf Hitler publizierte. Thomas Mann, der durch Hamsun tief beeinflußt war und einmal schrieb, der Nobelpreis für Literatur habe nie einem Würdigeren verliehen werden können, entwickelte sich nach seinem literarischen Kriegseinsatz für Deutschland im ersten Weltkrieg zum Republikaner und Demokraten, und zum wichtigsten Gegner des Nationalsozialismus im Exil. Walter Baumgartner ist Professor für neuere skandinavische Literaturen an der Universität Greifswald, und hat unter anderem die Monographie zu Hamsun in der Serie des Rowohlt Verlages geschrieben.
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Dienstag 6.2.
HP 2, 3.134
Georg Brandes

Øystein Sørensen
Universität Oslo

Nasjonalsosialismen og velferdstaten

Øystein Sørensen ist Professor für Geschichte der Universität Oslo. Er gehört zu den wichtigsten Forschern Norwegens zum Thema Nationalsozialismus. Er hat sich unter anderem mit vergleichenden Analysen zum sozialpolitischen Denken in der Epoche des Faschismus, aber auch der Sozialdemokratie und des New Deal, befaßt (vgl. Die Bücher Solkors og solidaritet. Høyreautoritær samfunnstenkning i Norge ca. 1930-1945, und Verdenskrig og velferd : britiske, tyske og norske sosialpolitiske planer under annen verdenskrig.) Er wird in seinem Vortrag auch auf Götz Alys Buch Hitlers Volksstaat (2005) und die große Debatte um dieses Buch (vgl. Alys Nachwort zur Ausgabe 2006) eingehen.
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Dienstag 13.2.
HP 2, 3.134
Georg Brandes

Helge Høibraaten

Knut Hamsun - der größte Dichter des Dritten Reiches?

Dienstag 23.Januar

Helge Høibraaten :
Jostein Gaarder - ein antisemitisch Entgleister?

Helge Høibraaten wird eine Analyse des Textes von Jostein Gaarder zum Krieg zwischen Israel und dem Libanon geben. Dieser Text war vor allem durch starke Kritik bekannt geworden, da auf dessen Grundlage Gaarder antisemitische Entgleisungen vorgeworfen wurden. Helge Høibraaten hatte sich ebenfalls stark in die Kontroverse eingemischt und möchte nun einen zweiten, genaueren Blick auf den Text werfen.
Der Aufsatz von Gaarders in norwegischer Sprache und in deutscher Übersetzung findet sich unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Jostein_Gaarder
Der Aufsatz von Helge Høibraten findet sich unter:
http://www.aftenposten.no/meninger/debatt/article1413447.ece
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Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

 
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