Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

 

Erfahrungsberichte aus Schweden

Allgemein

  • Für einen Telefonanschluss muss man - ohne personnummer - 5.000 Kronen Kaution bei telia hinterlegen (oder einen schwedischen Staatsbürger als Bürgen haben).

Göteborg

Universität
  • Gute Einführungs- und Orientierungswoche für alle Austauschstudenten!
  • Die Institute liegen in der Stadt verteilt, sind nicht immer zu Fuß zu erreichen.
  • Überschaubare Struktur, hoher Ausstattungsstandard (Bibliotheken, Computersäle usw.).
  • Café im Humanistengebäude mit Lunchangebot.
  • Guter Kontakt zu den DozentInnen.
  • Für einen Schwedischkurs für ausländische Studierende (Überblick über schwedische Sprache, Literatur, Gesellschaftskunde auf Schwedisch) ist man automatisch eingeplant.
  • Besonderer Sprachkurs für ERASMUS-Studierende.
  • Möchte man Kurse an anderen Instituten als am gastgebenden besuchen, muss man sich vorher informieren (Anmeldefristen)! Nicht alle Kurse sind für ERASMUS-Studierende offen.
Studentenleben
  • Betreuung durch "fatter": Jede/r Austauschstudierende ist mit vier bis sechs anderen einem/r schwedischen Studierenden zugeteilt, der/die Ansprechpartner und Kontaktperson ist.
  • Allen Studierenden steht das Sportzentrum (Fysiken) zur Verfügung, in dem verschiedenste Sportkurse angeboten werden, für ca. 300 Kronen pro Semester hat man Zugang zu allen Kursen.
Stadt
  • Großes Kulturangebot (Theater, Oper, Konzerthaus, Kneipen usw.) und schöne Ausflugsziele (Schären u.ä.)
  • Tipp: Fahrrad mitnehmen!
Wohnheim
  • Zimmer im Wohnheim (eigenes Bad, Gemeinschaftsküche) kostet ca. 2.500 Kronen. Die Miete für Bettzeug und Küchenutensilien beträgt etwa 150 Kronen. Tipp: Versuchen, diese Sachen billig auf dem Flohmarkt oder im Second Hand-Laden zu kaufen.
  • Das größte Wohnheim Olofshöjd liegt relativ nah am Humanistengebäude (10 min Fußweg).
  • Waschmaschinen und Trockner sind im Wohnheim vorhanden; stark frequentiert, aber kostenlos.

Lund

Universität
  • Sehr guter Sprach- und Einführungskurs zu Beginn des Semesters; Angebot der Teilnahme an einer Mentorengruppe zur gemeinsamen Uni- und Freizeitplanung.
  • Gute Betreuung durch die DozentInnen an den Instituten und die KoordinatorInnen an der Humanistischen Fakultät; auch gute Hausarbeitenbetreuung.
  • Es gibt Kurse für internationale Studenten auf Englisch, z.B. "Swedish Literature" und "Sweden and the Welfare State".
Studentenleben
  • Buntes Studentenleben in den "Nationen" (Zugehörigkeit obligatorisch), geprägt von Geselligkeit und Traditionspflege; z.B. festliche Abendessen, Partys, Literaturzirkel, Bälle, Konzerte u.ä.
Stadt
  • Kleine, leicht überschaubare, aber nicht provinzielle Universitätsstadt mit internationalem Flair.
  • Tipp: Fahrrad mitnehmen!
  • Interessante Ausflüge ins Umland und in die Öresundregion möglich.

Stockholm

Universität
  • Sehr moderne, wegen ihrer Größe aber recht anonyme Universität.
  • Gute Betreuung durch die DozentInnen, besonders beim Schreiben von Hausarbeiten, die z.T. während der Vorlesungszeit geschrieben werden.
  • ERASMUS-Studierende können problemlos Kurse an anderen Instituten als dem gastgebenden besuchen; man sollte aber auf jeden Fall vorher beim jeweiligen Institut anfragen, ob dies möglich ist.
Studentenleben
  • Gute Betreuung durch "fadder" (schwedische Studierende, die sich besonders in der ersten Zeit um die Austauschstudierenden kümmern).
Stadt
  • Reichhaltiges Kulturangebot (Museen, Ausstellungen, Konzerte, Cafés), aber auch überall Natur.
  • Viele schöne Ausflugsmöglichkeiten (z.B. Uppsala, Schären, Mälaren usw.).
  • Viele verschiedene Bibliotheken.
Wohnheim
  • Das Wohnheim "Lappis" (Lappskärrsberget) liegt unmittelbar am Universitätsgelände; vom Wohnheim in Alby fährt man ca. 45 min mit der U-Bahn.
Sonstiges/Besonderheiten
  • Kursbücher in der Kursbibliothek sind nur für einen Tag ausleihbar; sehr hohe Überziehungsgebühr!
  • Tipp: Theaterkartenverkauf mittwochs 12-13 Uhr im Allhuset: Preiswerte Karten für Dramaten!
  • Um einen Nebenjob zu bekommen, braucht man unbedingt eine personnummer (sehr schwer zu bekommen!).

 

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