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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Humboldt-Universität zu Berlin | Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät | Nordeuropa-Institut | VERANSTALTUNGEN | WiSe 2019/20 | HSV | Ein werdender Romantiker übersetzt einen Aufklärer – Antrittsvorlesung Prof. Dr. Marie-Theres Federhofer

Ein werdender Romantiker übersetzt einen Aufklärer – Antrittsvorlesung Prof. Dr. Marie-Theres Federhofer

Die Henrik-Steffens-Professorin des Nordeuropa-Institutes hält ihre Antrittsvorlesung und spricht dabei über interessante Aspekte des Werdegangs von Henrik Steffens, dem Namensvater der norwegischen Gastprofessur am Nordeuropa-Institut.
  • Ein werdender Romantiker übersetzt einen Aufklärer – Antrittsvorlesung Prof. Dr. Marie-Theres Federhofer
  • 2019-11-05T18:00:00+01:00
  • 2019-11-05T20:00:00+01:00
  • Die Henrik-Steffens-Professorin des Nordeuropa-Institutes hält ihre Antrittsvorlesung und spricht dabei über interessante Aspekte des Werdegangs von Henrik Steffens, dem Namensvater der norwegischen Gastprofessur am Nordeuropa-Institut.
Was
  • Öffentliche Veranstaltung
  • Henrik-Steffens-Vorlesung
Wann 05.11.2019 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100) iCal
Wo DOR24, Raum 3.246 (Fakultätsraum)
Kontaktname

Ein werdender Romantiker übersetzt einen Aufklärer – Henrik Steffens und Carl Ludwig Willdenow

Marie-Theres Federhofer
ist Literaturwissenschaftlerin und war zuletzt Forschungsdekanin der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tromsø. Seit Oktober 2018 hat sie nun die Henrik-Steffens-Professur am Nordeuropa-Institut Berlin inne und bekam jüngst im Rahmen der Frankfurter Buchmesse den Willy-Brandt-Preis verliehen.
Der Vortrag wird auf Deutsch gehalten.
1794 erschien Henrik Steffens’ erste wissenschaftliche Einzelpublikation, die dänische Übersetzung von Carl Ludwig Willdenows Grundriß der Kräuterkunde (1792). Steffens ist heute vorwiegend bekannt als Wegbereiter und Vermittler der Romantik in Skandinavien. Weniger bekannt ist, dass er sich als Naturwissenschaftler in seiner vorromantischen Zeit intensiv mit Positionen der Aufklärung auseinandersetzte und der Aufklärung insgesamt sehr viel näherstand, als gemeinhin angenommen wird bzw. als er selbst in seiner Autobiographie darstellt.
Dieser Vortrag arbeitet heraus, dass sich anhand der Übersetzung die intellektuelle Wegscheide zeigen lässt, an der der junge Naturforscher und kommende Romantiker seinerzeit stand und an der er sich gegen die empirische Naturforschung der Aufklärung und für die spekulative Naturphilosophie der Frühromantik entschied.