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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Wissenschaftliche Projekte

 
 
 
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Literatur der Alterität – Alterität der Literatur. Das Eigene und das Andere
in den skandinavischen Literaturen seit 1800

Das DFG-Projekt Literatur der Alterität — Alterität der Literatur wurde im April 2006 um ein Jahr verlängert. Somit konnten im dritten Jahr seines Bestehens die Untersuchungen von Konstruktionen des Fremden und Eigenen in den skandinavischen Literaturen seit 1800 fortgesetzt werden.

Vom 23.-25. Februar richtete das Projekt im Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin eine Tagung mit dem Titel Faszination des Illegitimen. Alterität in Konstruktionen von Genealogie, Herkunft und Ursprünglichkeit in den skandinavischen Literaturen seit 1800 aus. Teilnehmende waren, abgesehen von den MitarbeiterInnen des Projekts: Kerstin Palm (Berlin), Joachim Grage (Göttingen), Ebba Witt-Brattström (Stockholm), Elisabeth Herrmann (Freiburg), Anna Sandberg (Kopenhagen), Beata Agrell (Göteborg), Pil Dahlerup (Kopenhagen), Ulrike Vedder (Berlin), Dagmar von Hoff (Mainz), Stefan Willer (Berlin), Ella Johansson (Lund) und Sylvain Briens (Straßburg). Im Frühjahr 2007 werden die Tagungsbeiträge in einer Publikation veröffentlicht.

Am Abend des 25. Februar fand im Rahmen der Tagung zusätzlich eine öffentliche Lesung des Autors Kristof Magnusson aus seinem Roman Zuhause statt.

Auch in diesem Jahr wurden wieder Arbeitstreffen durchgeführt, auf denen sich die Teilnehmenden aus Berlin und Freiburg zu gemeinsamer Lektüre und Diskussionen zu vorab abgesprochenen Themen getroffen haben. Das 7. Arbeitstreffen wurde vom 7.-9. Juli in Wilhelmsaue im Oderbruch zum Thema Alterität der Literatur durchgeführt. Und das 8. Arbeitstreffen fand vom 24.-26. November in Freiburg zum Thema Rassismus statt.

In diesem Jahr haben drei Teilnehmende des Alteritätsprojekts ihre Arbeiten zum Abschluss gebracht. Thomas Mohnike hat im Sommer sein Dissertationsprojekt mit dem Titel Imaginierte Geographien. Der schwedischsprachige Reisebericht der 1980er und 1990er Jahre und das Ende des kalten Krieges verteidigt und erfolgreich abgeschlossen. Sophie Wennerscheid hat im Sommer ihre Dissertation mit dem Titel Das Begehren nach der Wunde. Zum Wechselspiel von Schrift, Selbst und Männlichkeit im Werk Søren Kierkegaards eingereicht und im Dezember verteidigt. Constanze Gestrich hat Anfang November ihre Dissertation Die Macht der dunklen Kammern. Die Faszination des Fremden im frühen dänischen Kino eingereicht.

https://www.ni.hu-berlin.de/de/projekte/alteritaet/index.html