Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Personalia

 
 
 
 

 

Antrittsvorlesungen von Ebba Witt-Brattström und Jorunn Sem Fure

Am 29. Januar hielten die Inhaberin der Dag-Hammarskjöld-Professur, Ebba Witt-Brattström, und die Inhaberin der Henrik-Steffens-Professur, Jorunn Sem Fure ihre Antrittsvorlesungen. Die Veranstaltung fand im festlichen Rahmen im Felleshus der Nordischen Botschaften statt. Begrüßt wurden die beiden Vortragenden sowie eine große Anzahl von KollegInnen, Studierenden und Gästen durch den Botschafter Norwegens, Sven Erik Svedman, und den Dekan der Philosophischen Fakultät II, Michael Kämper-van den Boogaart.
Ebba Witt-Brattström sprach – nach einleitenden Worten von Stefanie von Schnurbein – zu Geschlecht, Krieg und Kanon. Selma Lagerlöf und Sara Wacklin.
Das Thema von Jorunn Sem Fure war Die königliche Frederiks-Universität zu Kristiania 1911: Geistiger Leuchtturm des Nordens oder nordgermanische Provinzuniversität? Eingeleitet wurde dieser Vortrag von Bernd Henningsen.

 

Ebba Witt-Brattström und Jorunn Sem Fure

Jorunn Sem Fure und Ebba Witt-Brattström

Abschiedsvorlesung und Verabschiedung von Bernd Henningsen

Bernd Henningsen hielt am 24. Juni in Anwesenheit zahlreicher in- und ausländischer Gäste seine Abschiedsvorlesung zum Thema Ting und Polis oder: Die Vorbildlichkeit der politischen Ordnung des Nordens. Nachrichten aus Asger Jorns »Skandinavischem Institut für vergleichenden Vandalismus«. Eröffnet wurde der Abend durch ein Konzert des Knabenchors der Domgemeinde Stockholm. Ein Grußwort des Dekans der Philosophischen Fakultät II, Michael Kämper-van den Boogaart, sowie die Laudatio von Stephan Michael Schröder, Professor für Skandinavistik an der Universität Köln, rundeten die Vorlesung ab.
Bernd Henningsen erwarb sich große Verdienste um die Berliner Skandinavistik, indem er kurz nach dem Mauerfall das Konzept für ein Berliner Skandinavistik-Institut entwickelte und dieses entschlossen in die Tat umsetzte. Zum Wintersemester 1994/95 fusionierten die Skandinavistik der Freien Universität und die Nordistik der Humboldt-Universität zum neuen Nordeuropa-Institut, das – erstmals in der Bundesrepublik – auch nicht-philologische Fächer umfasste und damit in Forschung und Lehre gleichermaßen innovativ und attraktiv war. Bernd Henningsen leitete das Institut seit dem 26. April 1994 – zunächst als amtierender, dann als Gründungsdirektor und schließlich regulär gewählter Direktor – mit einigen Pausen – über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren.
Das Nordeuropa-Institut verabschiedete Bernd Henningsen am 13. Juli noch einmal mit Musik und launigen Reden sehr persönlich in den Ruhestand – verbunden mit der Hoffnung, dass er sich dennoch auch in den nächsten Jahren in Lehre, Forschung und Projekten weiterhin aktiv in das Geschehen am Institut einbringen möge.

  Bernd Henningsen bei seiner Abschiedsvorlesung
Gesangsquartett

Antrittsvorlesung Lena Rohrbach

Lena Rohrbach, Juniorprofessorin für skandinavistische Mediävistik, hielt am 29. Juni ihre Antrittsvorlesung zum Thema (Un-)zuverlässige Buchstaben: Schrifthandeln und Schriftreflexion im spätmittelalterlichen Island. Der und der Direktor des Nordeuropa-Instituts, Ralph Tuchtenhagen, begrüßten die Anwesenden.

HU-Preis für gute Lehre an Lill-Ann Körber

Die Universitätsjury würdigte neben dem Humboldt-Preisträger erstmals zwei weitere Wissenschaftlerinnen für ihr besonderes Engagement und ihre exzellenten Leistungen in der Lehre, darunter Lill-Ann Körber vom Nordeuropa-Institut. Sie wurde ausgezeichnet für die außergewöhnliche individuelle und intensive Betreuung ihrer Studierenden. Die Auszeichnung wurde am 22. Oktober im Audimax der Humboldt-Universität verliehen.

Institutsrat

Auf der 145. Sitzung des Institutsrates am 3. Februar konstituierte sich der im Januar gewählte Institutsrat. Der Institutsrat ist das nach Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) beschlussfassende Gremium der Institute. Er wird jeweils für zwei Jahre gewählt und tagt während der Semester in der Regel einmal monatlich in öffentlicher Sitzung. Mitglieder des Institutsrates sind die ProfessorInnen Bernd Henningsen (bis September), Lena Rohrbach, Stefanie von Schnurbein und Ralph Tuchtenhagen, die Mittelbauvertreterin Lill-Ann Körber (Nachrücker: Eiríkur Sturla Ólafsson), als Vertreterin der sonstigen Mitarbeiterinnen Monika Krisp sowie als Vertreter der Studierenden Johannes Sperling (NachrückerInnen: Nora Kauffeldt, Lisa Haag, Niels Stöber).

Zum Institutsdirektor wurde Ralph Tuchtenhagen, zur stellvertretenden Institutsdirektorin wurde Lena Rohrbach gewählt.