Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

 

Nebensächlichkeiten in den Dramen von Henrik Ibsen


Internationaler Workshop
21. – 23. April 2022

Nordeuropa-Institut, Humboldt-Universität zu Berlin

Dass sich die Welt im Kleinen erkennen lässt, gilt auch für die Theaterstücke des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen. Immer wieder finden sich darin Kleinigkeiten, Nebensächlichkeiten und unscheinbare Figuren, die vermeintlich nur beiläufig erwähnt werden. Bei näherem Hinsehen erweisen sich der Tannenbaum und die Makrönchen in „Nora oder ein Puppenheim“, die bestickten Hausschuhe und die alten Tanten in „Hedda Gabler“ oder die mitgebrachte Speisekarte in „Die Wildente“ jedoch nicht nur als genau platziert – sie bergen jeweils einen ganzen Kosmos, der neue Perspektiven auf die Stücke Ibsens eröffnen kann. Im scheinbar Banalen kristallisieren sich die großen Konfliktlinien und menschlichen und gesellschaftlichen Dramen, über die Ibsen schreibt. Diesen verborgenen Spuren wollen wir im geplanten Workshop gemeinsam nachgehen und das Kleine auf die große Bühne holen.

 

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Der Workshop wird vom 21. bis 23. April 2022 am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin stattfinden und von der norwegischen Henrik-Steffens-Professur gefördert. Ziel ist es, gemeinsam an der Thematik zu arbeiten und dabei norwegischen und deutschen ForscherInnen die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen und zu vernetzen. Angedacht sind Vorträge/Präsentationen von ca. 20 Minuten auf Deutsch, Norwegisch, Schwedisch oder Englisch. Diese können verschiedenste Aspekte umfassen: marginale Dinge und Figuren, die Behandlung von Minoritäten in den Stücken Ibsens bis hin zu Fragen der Marginalisierung und Makulatur im Prozess des Schreibens selbst. Darüber hinaus sind auch Gesprächs-/Diskussionsrunden geplant.

Eingeladen sind alle Statusgruppen, auch NachwuchsforscherInnen und Studierende. Die Kosten für die Unterkunft werden erstattet, ggf. können auch Reisekosten von uns übernommen werden, sofern dies nicht aus eigenen Etats möglich ist. Die Zusendung von Vortragsthemen/Abstracts erbitten wir bis zum 15.01.2022. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Austausch!
Abstracts oder Fragen zu praktischen Details senden Sie bitte an Anna-Mariya Mushak (mushakma@hu-berlin.de) oder Tabea Yläoutinen (ylaoutit@hu-berlin.de).

 

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