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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

MODUL 6 (MF)/MODUL 4 (KF/ZF): DISZIPLINIERUNG DES WISSENS'); ?>

Obs!

Lehrveranstaltungsnachweise für Bachelorstudierende setzen die regelmäßige Teilnahme sowie aktive Mitarbeit in Form von Kurzreferat, Diskussionspapier, Protokoll, Beantwortung von schriftlichen Aufgaben zur jeweils nächsten Sitzung oder einen schriftlichen Abschlusstest voraus. Diese Leistungen gehen jedoch nicht in die Bewertung des Moduls ein.

Für Magisterstudierende sind die Grundkurse in Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaft äquivalent zu den in der Magisterordnung geforderten Grundkursen. Für einen Leistungsnachweis werden Referat und Hausarbeit verlangt. Für einen Teilnahmeschein gelten die Bedingungen für Bachelorstudierende oben.

Einführung in die altisländische Sprache Jón Gíslason
GK 52 288

Mi 8–10

MOS 103  

In diesem Kurs soll die Fähigkeit zur Lektüre leichterer altisländischer Prosatexte entwickelt werden. Er wird die dazu erforderlichen grammatischen und sprachhistorischen Grundkenntnisse vermitteln, aber auch in die Handhabung der wichtigsten Hilfsmittel (Glossare, Wörterbücher, Grammatiken) einführen, um so die selbständige Lektüre von Texten leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrades zu ermöglichen. Als Übungstexte lesen wir Auszüge aus Texten verschiedener Prosagattungen.

Teilnahmehinweise: Der Kurs Einführung in die altisländische Sprache ist Bestandteil des Moduls 6 bzw. 4: Disziplinierung des Wissens und wird mit einem schriftlichen Test abgeschlossen. – Es ist erforderlich, sich ab Anfang Oktober in die Einschreiblisten vor Raum 235 einzutragen.

Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreicher Abschluss der Module 1: Basis sprachausbildung Dänisch, Norwegisch oder Schwedisch und 3 bzw. 2: Basiskompetenz .

Einführung in die skandinavistische Sprachwissenschaft:
Vergleichende skandinavische Lexikologie
Jurij Kusmenko
GK 52 289

Do 14–16

MOS 101  

Behandelt werden der Wortbestand der skandinavischen Sprachen, seine Schichtung und Struktur, seine Bildung und Funktion. Quellen der Ähnlichkeit und Verschiedenheiten im Wortschatz verschiedener skandinavischen Sprachen werden analysiert, wie auch die Wege und Ursachen von Wortschatzveränderungen. Im Grundkurs versuchen wir, auf die folgenden Fragen zu antworten: Wie und warum werden Wörter geboren, und warum sterben sie? Wie verhalten sie sich zu einander? Gibt es ein System im Wortschatz? Wie und warum verändert sich der Wortschatz im Allgemeinen und in den skandinavischen Sprachen im Besonderen? Warum gibt es im Isländischen fast keine Lehnwörter, während in den festlandskandinavischen Sprachen ihre Anzahl 50 Prozent übersteigt?

Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreicher Abschluss der Module 1: Basis sprachausbildung Dänisch, Norwegisch oder Schwedisch und 3 bzw. 2: Basiskompetenz .

Literatur zur Einführung: E. Haugen: Die skandinavischen Sprachen. Hamburg 1984. – S.-G. Malmgren: Svensk lexikologi. Lund 1994. – V. Berkov: Norsk ordlære. Oslo 1997. – Th. Schippan: Lexikologie der deutschen Gegenwartsprache. Tübingen, 1992.

Einführung in die skandinavistische Literaturwissenschaft Heike Peetz
GK 52 290

Do 12–14

MOS 101  
Einführung in die skandinavistische Literaturwissenschaft Stefanie von Schnurbein
GK 52 291

Di 12–14

MOS 103  

In diesen Grundkursen sollen allgemeine literaturwissenschaftliche Grundbegriffe und Methoden erarbeitet werden. Neben der Einführung in grundlegende Arbeitstechniken wird der Schwerpunkt auf der ausführlichen Textanalyse liegen, die an ausgewählten Beispielen geübt werden soll. Die Texte aus verschiedenen Gattungen, Sprachen und Epochen ermöglichen dabei, erste Kenntnisse der skandinavischen Literaturgeschichte zu gewinnen.

Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreicher Abschluss der Module 1: Basis sprachausbildung Dänisch, Norwegisch oder Schwedisch und 3 bzw. 2: Basiskompetenz .

Literaturhinweise: Matias Martinez/Michael Scheffel: Einführung in die Erzähltheorie . München, Beck 1999. – Heinz Ludwig Arnold, Heinrich Detering (Hg.): Grundzüge der Literaturwissenschaft . München 1996. – Stephan Michael Schröder (Hg.): Studienbibliographie zur Neuskandinavistik . Berlin 1997. – Fritz Paul (Hg.): Grundzüge der neueren skandinavischen Literaturen . Darmstadt 1991.

Einführung in die skandinavistische Kulturwissenschaft: Geschichte Reinhold Wulff
GK 52 292

Di 14–16

MOS 101  

Nach einer ersten Diskussion, was unter (skandinavistischer) Kulturwissenschaft verstanden werden kann, wird in diesem Grundkurs in zentrale Problembereiche des Fachteils am Beispiel der Geschichtswissenschaft eingeführt. Fragen der nationalen historischen Identitätsbildung, der Mentalitätsgeschichte, der Nationswerdung und der aktuellen geschichtswissenschaftlichen Diskussionen in Nordeuropa werden diskutiert. Hinzu kommt eine Einführung in die methodischen und technischen Arbeitsweisen der Geschichtswissenschaft: in Geschichtstheorien und in die Nutzung bibliographischer Hilfsmittel, in Quellenkritik und in die Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit.

Teilnahmevoraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss der Module 1: Basis sprachausbildung Dänisch, Norwegisch oder Schwedisch und 3 bzw. 2: Basiskompetenz . Erwartet wird die Übernahme eines Referats.

Einführende Literatur: Klaus P. Hansen: Kultur und Kulturwissenschaft . 2., überarb. u. erw. Aufl. Tübingen u. Basel 2000. – Ute Daniel : Kompendium Kulturgeschichte . Frankfurt/M. 2001. – Hartmut Böhme, Peter Matussek und Lothar Müller: Orientierung Kulturwissenschaft . Reinbek 2000. – Bernd Henningsen u. Stephan Michael Schröder (Hg.): Vom Ende der Humboldt-Kosmen. Baden-Baden 1997. – Metodövningar i historia. Bd. 1 & 2 . Lund 1993/1996. – Stellan Dahlgren u. Anders Florén: Fråga det förflutna . Lund 1996. – Hans-Jürgen Goertz: Umgang mit Geschichte . Reinbek 1995.

Einführung in die skandinavistische Kulturwissenschaft Jan Hecker-Stampehl
GK 52 293

Mi 18–20

MOS 103  

Nach Hinweisen zum wissenschaftlichen Arbeiten und einer einleitenden Diskussion, was unter (skandinavistischer) Kulturwissenschaft zu verstehen ist, wird in diesem Grundkurs in zentrale Problembereiche des Fachteils eingeführt, z. B. Fragen der nationalen Identitätskonstruktionen, der Begriff der Kulturgeschichte, Medien- und Körpergeschichte, Bilder als historische Quellen, der sog. 'linguistic turn'. Hinzu kommt eine grundlegende Einführung in neuere theoretische und methodologische Ansätze in Kultur- und Geschichtswissenschaft.

Teilnahmevoraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss der Module 1: Basis sprachausbildung Dänisch, Norwegisch oder Schwedisch und 3 bzw. 2: Basiskompetenz . Erwartet wird die Übernahme eines Referats.

Einführende Literatur: Klaus P. Hansen: Kultur und Kulturwissenschaft . 2., überarb. u. erw. Aufl. Tübingen u. Basel 2000. – Ute Daniel : Kompendium Kulturgeschichte . Frankfurt/M. 2001. – Hartmut Böhme, Peter Matussek und Lothar Müller: Orientierung Kulturwissenschaft . Reinbek 2000. – Bernd Henningsen u. Stephan Michael Schröder (Hg.): Vom Ende der Humboldt-Kosmen. Baden-Baden 1997. – Metodövningar i historia. Bd. 1 & 2 . Lund 1993/1996. – Stellan Dahlgren u. Anders Florén: Fråga det förflutna . Lund 1996. – Hans-Jürgen Goertz: Umgang mit Geschichte . Reinbek 1995.

WS 05/06 Übersicht Lehrveranstaltungen WS 05/06