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Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

 
 
 

rightblue.gif Ehrendoktorwürde für Stefanie von Schnurbein
rightblue.gif Feier anlässlich des 65. Geburtstags von Prof. Dr. Jurij Kusmenko
rightblue.gif Berufungsverfahren für die Professur Geschlechterstudien und skandinavistische Linguistik
rightblue.gif Institutskolloquium
rightblue.gif Henrik-Steffens-Vorlesungen
rightblue.gif Georg-Brandes-Vorlesungen
rightblue.gif Dag-Hammarskjöld-Vorlesungen
rightblue.gif forum NORDEUROPA
rightblue.gif Nordeuropa und die beiden deutschen Staaten 1949–1989
rightblue.gif Lange Nacht der Wissenschaften

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EHRENDOKTORWÜRDE FÜR STEFANIE VON SCHNURBEIN

 

Am 4. Februar verlieh die Universität Örebro Stefanie von Schnurbein die Ehrendoktorwürde für die Zusammenarbeit zwischen der Humanistischen Fakultät der Universität Örebro und dem Nordeuropa-Institut im interdisziplinären Forschungsprojekt Kulturelle Differenzierung von Gesundheit und Krankheit in Wohlfahrtsstaaten sowie für ihre wissenschaftlichen Verdienste. Das Nordeuropa-Institut feierte die so Geehrte mit einem Empfang am 16. Februar.   urkunde_kl.gif
 
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FEIER ANLÄSSLICH DES 65. GEBURTSTAGS VON PROF. DR. JURIJ KUSMENKO

Am 27. Oktober beging das Nordeuropa-Institut feierlich den 65. Geburtstag von Prof. Dr. Jurij Kusmenko, Inhaber des Lehrstuhls für skandinavistische Sprachwissenschaft am Institut. Jubilar und Gäste wurden durch den Institutsdirektor des Nordeuropa-Instituts, Bernd Henningsen, begrüßt und durch den Dekan der Philosophischen Fakultät II, Prof. Dr. Michael Kämper-van den Boogaart, als Person, Kollege und als verdienter Wissenschaftler gewürdigt.

Den Festvortrag Language diversity and language contact in the circumpolar area hielt Tove Bull von der Universität Tromsø. Sie hob darin besonders Jurij Kusmenkos Beitrag für die moderne saamisch-skandinavische Sprachkontaktforschung hervor.
Bei der anschließenden Feier gratulierten die Kolleginnen und Kollegen des Nordeuropa-Instituts, ehemalige und gegenwärtige Studierende sowie Freunde aus dem In- und Ausland.

Zu Ehren des Jubilars gab das Nordeuropa-Institut die Festschrift Grenzgänger heraus. Die darin enthaltenen Artikel von befreundeten Kolleginnen und Kollegen spiegeln die Bandbreite von Jurij Kusmenkos eigener Forschung und Interessen wider.

 
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BERUFUNGSVERFAHREN FÜR DIE PROFESSUR GESCHLECHTERSTUDIEN UND SKANDINAVISTISCHE LINGUISTIK

Am 6. Januar wurden am Nordeuropa-Institut zwei Vorträge im Rahmen des Beru-fungsverfahrens für die Professur Geschlechterstudien und skandinavistische Linguistik gehalten:

  • Elisabeth Herrmann: Sprache als Mittel der Emanzipation. Eine textanalytische Untersuchung der Struktur, Funktion und Wirkung themenspezifischer Dialoge in skandinavischen Frauenromanen der 1850er Jahre
  • Antje Hornscheidt: Schweden – das gleichgestellteste Land der Welt: ReSignifizierungen von Feminismus
 

 

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INSTITUTSKOLLOQUIUM

Seit dem Sommersemester 2006 veranstaltet das Nordeuropa-Institut erstmals seit 1997 wieder ein Institutskolloquium, das einer interessierten Institutsöffentlichkeit die Gelegenheit bietet, sich über die laufenden Projekte von Mitgliedern und GastwissenschaftlerInnen am Nordeuropa-Institut zu informieren. Initiiert wurde diese Veranstaltung von Jan Hecker-Stampehl, der im Sommersemester auch die Koordination innehatte. Im Wintersemester übernahm Kirsten Wechsel diese Aufgabe.

  • Michael Rießler: Die Dokumentation der Kola-saamischen Sprachen (Projektpräsentation, 3. Mai)
  • Lill-Ann Körber: Nacktheit, Begehren und Künstlerschaft. Der männliche Akt in Literatur und bildender Kunst in Schweden, Norwegen und Dänemark 1900–1920 (Dissertationsprojekt, 31. Mai)
  • Katrin Hecker/Carsten Schymik: Das Erasmus-Mundus-Projekt BalticStudyNet. Bisherige Arbeit und Zukunftspläne (Projektpräsentation, 28. Juni)
  • Kirsten Wechsel: Gefährliche Reize. Exzess und Ästhetik von H.C. Andersen bis Lars von Trier (Habilitationsprojekt, 5. Juli)
  • Bernd Henningsen: Das neue NI – nach dem Umzug: Profile, Personen, Programme. Eine Diskussion (1. November)
  • Jan Hecker-Stampehl: Nordens förenta stater? Eine nordische Zukunftsdebatte im Zweiten Weltkrieg (Dissertationsprojekt, 29. November)
  • Christiane Barz: DFG-Projekt: Alterität der Literatur – Literatur der Alterität (10. Januar)
  • Izabela Dahl: Identität und Selbstfindung polnischer Frauen in Schweden 1945/46 und um 1968 (Dissertationsprojekt, 31. Januar)
 
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HENRIK-STEFFENS-VORLESUNGEN

Die Vorträge des Sommersemesters 2006 standen wie im Wintersemester 2005/06 weiterhin unter dem Zeichen Henrik Ibsens. Des Weiteren reichte die Bandbreite der Vorträge von den nordischen Monarchien über Norwegens Haltung zur EU und zum Streit ums Norwegische Nationalmuseum. Zugleich las ein Mitglied des Friedensnobelkomitees über den Friedensnobelpreis.

  • Geir Lundestad (Leiter des Nobel-Instituts Olso): The Nobel Peace Prize (25. April)
  • Uwe Englert (Skandinavistik München): Eine blonde Bestie namens Peer Gynt. Rezeption und politische Instrumentalisierung von Ibsen im Dritten Reich (2. Mai)
  • Frode Helland (Leiter des Zentrums für Ibsen-Studien der Universität Oslo sowie Professor für Nordistik in Oslo): Ibsen og det politiske (9. Mai)
  • Evard Hoem (norwegischer Verfasser): Der Standort des Erzählers, Faktum und Fiktion im Roman ‚Mors og Fars historie’ (16. Mai)
  • Frank Aarebrot (Professor am Institut für vergleichende Politik der Universität Bergen): Er dagens konstitusjonelle monarkier arkaiske institusjoner? (23. Mai)
  • Bjørn Tore Godal (norwegischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland): Norge og Europa –  nølende medspiller eller lykkeligst utenfor? (30. Mai)
  • Ivo Figueiredo (Historiker und Verfasser): Den unge Ibsen (6. Juni)
  • Jan Brockmann (Erem. Professor für Ästhetik an der Technisch-naturwissenschaftlichen Universität Trondheim sowie ehemaliger Leiter des Nationalmuseums für gegenwärtige Kunst, Oslo): Der Streit über das neue Norwegische Nationalmuseum für Kunst, Architektur und Design (13. Juni)
  • Erik Østerud (Erem. Professor für nordische Literatur an der Technisch-naturwissenschaftlichen Universität Trondheim): Tid og rom i Ibsens samtidsdramaer (20. Juni)
  • Guri Hjeltnes (Professorin für Journalistik am BI Norwegian School of Management in Oslo): Trygve Lie – der Aufbau-Generalsekretär der Vereinten Nationen (27. Juni)

Die Henrik-Steffens-Vorlesungen des Wintersemesters 2006/07 trugen den Titel Norwegen und das Dritte Reich. Des Weiteren fanden auch Vorlesungen zu Karen Blixen, Henrik Ibsen und kulturgeschichtlichen Themen statt, so z. B. zu den skandinavischen Flaggen oder dem sogenannten norwegischen Kulturkampf.

  • Bernt Hagtvet (Professor für Politikwissenschaft an der Universität Oslo): Norway and National Socialism (24. Oktober)
  • Terje Emberland (norwegischer Religionshistoriker und Verfasser): Neither Hitler nor Quisling: Radical neo-pagan national socialism in Norway 1933–1945 (2. November)
  • Kristin Ørjasæter (Norwegischdozentin an der Universität Aarhus): ‚Den hvite dame’ – fra Karen Blixens tekst til Vibeke Tandbergs digitale fotografi (7. November)
  • Bernd Henningsen (Professor für Skandinavistik/Kulturwissenschaft sowie für Kultur und Politik Nordeuropas am Nordeuropa-Institut): Der politische Ibsen (14. November)
  • Espen Søbye (norwegischer Verfasser und Literaturkritiker): Hjemmefronten og jødeforfølgelsene i Norge. Hvorfor jeg skrev Kathe, alltid vært i Norge og hvilke vanskeligheter utarbeidelsen av boka bød (21. November)
  • Jan-Erik Ebbestad Hansen (Professor für Ideengeschichte an der Universität Oslo): Mykle-saken. Den største kulturkampen i det tyvende århundres Norge (5. Dezember)
  • Susanne Maerz (Promotionsstudentin an der Universität Freiburg): Die langen Schatten der Besatzungszeit. Stationen und Probleme der Vergangenheitsbewältigung in Norwegen (12. Dezember)

Im Januar 2007 wurden die Henrik-Steffens-Vorlesungen fortgesetzt mit:

  • Einhart Lorenz (Professor für Geschichte an der Universität Oslo): Die kulturelle Konstruktion des „Juden“ in Norwegen. Aspekte des norwegischen Antisemitismus (9. Januar)
  • Thomas Hylland Eriksen (Professor für Sozialanthropologie an den Universitäten Oslo und der Vrije Universität Amsterdam): The Marked and the Unmarked: National Flags in the Scandinavian Countries (16. Januar)
  • Walter Baumgartner (Professor für neuere skandinavische Literaturen am Nordischen Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald): Der Fall Hamsuns aus der Sicht von Thomas Mann (1. Februar)
 
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GEORG-BRANDES-VORLESUNGEN

Seit dem Wintersemester 2006/07 finden am Nordeuropa-Institut in Kooperation mit der Dänischen Botschaft Georg-Brandes-Vorlesungen statt. Zwischenstaatliche Dialoge spielen in Zeiten der Globalisierung eine immer größere Rolle. Das gilt ganz besonders für Nachbarländer, die sich naturgegeben mit den gleichen Themen und Problemen befassen. Die Veranstalter stellen in einer Vortrags- und Diskussi-onsreihe aktuelle deutsch-dänische Themen zur Debatte. Der erste Vortrag behandelte das dänische Flexicurity-Modell:

  • Jørgen Hansen (Kopenhagen, Direktor a.D. des Dänischen Industrieverbandes Dansk Industri): Flexibilität und Sicherheit am Arbeitsmarkt – das dänische Flexicurity-Modell (28. November)

Im Januar 2007 wurde die Reihe fortgesetzt:

  • Per Øhrgaard (Literaturwissenschaftler an der Copenhagen Business School Kopenhagen): Abkehr und Wiederentdeckung: Deutsche Kultur in Dänemark nach dem 2. Weltkrieg (23. Januar)
 
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Dag-Hammarskjöld-Vorlesungen

2007 fanden folgende Veranstaltungen statt:

http://www2.hu-berlin.de/ni/konf/daghammar/daghammars_frueher_html#ws0607
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forum NORDEUROPA

Seit dem Sommersemester 2006 gibt es am Nordeuropa-Institut die Vortragsreihe forum NORDEUROPA. Mit forum NORDEUROPA will das Nordeuropa-Institut ausgewählte Vorträge über die Universität hinaus einem größeren Publikum zugänglich machen.
Im gesellschaftlichen und politischen Diskurs Europas, nicht zuletzt Deutschlands, gilt der Norden häufig als Modell und Vorbild. Dennoch stehen der Norden und Europa sowohl in der Forschung als auch in der öffentlichen Diskussion häufig isoliert nebeneinander; Forschung im und über den Norden findet oft ohne Einbeziehung der europäischen Perspektive statt, umgekehrt fehlt vielfach das Bewusstsein dafür, dass die nördlichen Perspektiven sehr wohl etwas zu europäischen Fragen und Problemlösungen beitragen können.
Im Norden wird inzwischen zunehmend nach den Verbindungen und Verflechtungen der Region mit dem übrigen Teil des Kontinentes gefragt. Man spricht über den Norden in Europa statt über den Norden und Europa. Damit einher geht ein neues Verständnis der Region. Neben dem klassischen Nordeuropa mit Island, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland ist zunehmend eine Erweiterung des Raumkonzeptes zu beobachten, das die Perspektive nach Osten eröffnet und die Ostseeregion einbezieht. Diesen Forschungsstrategien hat sich auch seit längrem das Nordeuropa-Institut geöffnet. Mit der Vortragsreihe forum NORDEURPA sollen die Verbindung zwischen dem Norden und Europa hergestellt und solche Themen einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, die für das gesamte Europa von Bedeutung sein können. forum NORDEUROPA ist als Plattform für die Präsentation aktueller nordeuropäischen Fragen gedacht, wobei die Betonung auf europäisch liegt. Die nördlichen Dimensionen, die die Vortragenden in ihren Beiträgen aufzeigen, sollen gleichzeitig europäische Perspektiven eröffnen. Die Themen decken die ganze Bandbreite aktueller kulturwissenschaftlicher Fragestellungen ab.

Im Jahr 2006 fanden folgende Vorträge statt:

  • Hans Jørgen Koch (Dänisches Wirtschaftsministerium, Kopenhagen): New Challenges and Strategies in International Energy Cooperation – Experience from Denmark (4. Juli)
  • Thorsten Nybom (Universität Örebro): University revolutions in past, present and future (11. Juli)
  • Bernt Hagtvet (Universität Oslo): Norway and National Socialism (Henrik-Steffens-Vorlesung, 24. Oktober)
  • Terje Emberland (H-L-Senteret Oslo): Neither Hitler nor Quisling: Radical neo-pagan national socialism in Norway 1933–1945 (Henrik-Steffens-Vorlesung, 2. November)
  • Jan Sundberg (Helsinki): Does Swedish still have a future in Finland? (Dag-Hammarskjöld-Vorlesung, 8. November)
  • Jørgen Hansen (Kopenhagen, Direktor a.D. des Dänischen Industrieverbandes Dansk Industri): Flexibilität und Sicherheit am Arbeitsmarkt – das dänische Flexicurity-Modell (Georg-Brandes-Vorlesung, 28. November)
  • Susanne Maerz (Universität Freiburg): Die langen Schatten der Besatzungszeit. Stationen und Probleme der Vergangenheitsbewältigung in Norwegen (Henrik-Steffens-Vorlesung, 12. Dezember)
  • Thomas Hylland Eriksen (Universität Oslo/Vrije Universität Amsterdam): The Marked and the Unmarked: National Flags in the Scandinavian Countries (Henrik-Steffens-Vorlesung, 16. Januar)
 
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NORDEUROPA UND DIE BEIDEN DEUTSCHEN STAATEN 1949–1989

Ursprünglich war diese Vortragsserie als Ergänzung zur Lehrveranstaltung (fast) gleichen Namens gedacht, die im Sommersemester angeboten wurde. Letztlich entwickelte die Reihe mit ihren neun Vorträgen jedoch ein Eigenleben und konnte einige Zuhörer anlocken, denen das Thema interessanter erschien als die teilweise zur gleichen Zeit stattfindenden Gruppenspiele der Fußball-WM. Ein interessanter Aspekt war die (nicht geplante und daher unerwartete) Teilnahme von Zeitzeugen, d. h. ehemaliger DDR-Diplomaten, die selber als Angehörige der Botschaften oder der DDR-Kulturzentren am Geschehen beteiligt waren. Neben einigen Versuchen, die eigene Vergangenheit in ein rechtes Licht gerückt zu sehen, konnten sie teilweise auch mit unbekannten Insider-Fakten aufwarten.

  • Thomas Wegener Friis (Odense): Die Spionage der DDR in Dänemark (2. Mai)
  • Karl-Christian Lammers (Kopenhagen): Nachbar zweier deutscher Staaten. Dänemark, die Bundesrepublik und die DDR (30. Mai)
  • Alexander Muschik (Kiel): Rostocker Ostseewoche versus Kieler Woche. Die deutsch-deutsche Festwochenkonkurrenz um die Gunst der nordischen Länder (7. Juni)
  • Seppo Hentilä (Helsinki): Neutral zwischen den beiden deutschen Staaten. Finnland und das geteilte Deutschland 1945––1973 (3. Juni)
  • Michael F. Scholz (Visby): Die ostdeutsche Nordeuropapolitik bis zur internationalen Anerkennung der DDR (1972/73) (27. Juni)
  • Olivia Griese (München): Auswärtige Kulturpolitik und Kalter Krieg. Die Konkurrenz von Bundesrepublik und DDR in Finnland 1949–1973 (4. Juli)
  • Andreas Linderoth (Lund): Kampf um Anerkennung. Die Außenpolitik der DDR gegenüber Schweden 1949–1972 (11. Juli)
  • Charlotta Brylla (Södertörn/Berlin): Sozialistische Utopie oder bedrohlicher Oststaat? Das DDR-Bild im schwedischen öffentlichen Diskurs 1961–1989 (13. Juli)
  • Nils Abraham (Greifswald/Berlin): Zur public diplomacy der DDR gegenüber Schweden nach der diplomatischen Anerkennung 1972 (18. Juli)

Die Vorträge werden 2007 in der Edition Kirchhof & Franke in gedruckter Form erscheinen, ergänzt um weitere Beiträge, die das Bild abrunden sollen.

 
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LANGE NACHT DER WISSENSCHAFTEN

Am 13. Mai fand zum sechsten Mal die Lange Nacht der Wissenschaften statt. Erstmals stellte sich dabei das Nordeuropa-Institut mit einer Reihe von Projekten und Exponaten im Orbis Humboldtianum im Nordostflügel des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität vor. Zwischen 17 Uhr und 1 Uhr nachts konnte in einer Vielzahl von Vorträgen und Präsentationen oder einfach im Gespräch der Blick hinter die Kulissen gewagt werden.
So wurde der Katalog zur norwegisch-deutschen Wanderausstellung Nicht nur Lachs und Würstchen anlässlich von 100 Jahren deutsch-norwegischer Beziehungen präsentiert, der im Ostsee-Kolleg unter wissenschaftlicher Leitung Bernd Henningsens entstanden ist.
Ebenso wurde das Projekt Berlin med norske øyne – Berlin mit norwegischen Augen vorgestellt. Dies ist ein Interviewprojekt über in Berlin lebende Norweger, welches gegenwärtiges norwegisches Leben in Berlin wiederspiegelt. Die Zusammenarbeit zwischen den Norwegischstudierenden und der Norwegischlektorin Laila Thuestad wurde in Form eines Buches abgeschlossen werden.
Darüber hinaus wurde auch über das Projekt zur Dokumentation der saamischen Sprachen auf der Kola-Halbinsel und ein Projekt zur Alterität der Literatur informiert. Außerdem gab es erstmals die Möglichkeit, die im rahmen eines studentischen Forschumngsprojektes erstellte interaktive CD zur Verwendung von Schimpfwörtern in den skandinavischen Sprachen und im Deutschen zu testen sowie linguistischen Comics zu sehen.
Schließlich präsentierten sich die skandinavistische studentische Zeitschrift norrøna, die halbjährlich erscheint und sich mit Themenbereichen aus Kultur, Geschichte und Politik der nordischen Länder befasst, und das vom Nordeuropa-Institut geförderte Kulturhus e.V., in dem sich Literatur- und KulturwissenschaftlerInnen zusammengeschlossen haben, um den kulturellen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Nordeuropa und Deutschland zu fördern.
Für 2007 plant das Nordeuropa-Institut die erneute Teilnahme, bei der ein publikumswirksamerer Ort angestrebt wird.
 
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