Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Nordeuropa-Institut

Jahresbericht 2004

Herzlich willkommen zur WWW-Ausgabe des Jahresberichtes 2004!

Wenn die Umsetzung tiefgreifender personal- und arbeitsintensiver Reformen einhergeht mit ebenso tiefgreifenden finanziellen und personellen Verlusten, gibt es natürlich begründeten Anlass zu Sorge. Trotzdem fällt der Rückblick auf das Jahr 2004 nicht nur sorgenvoll aus. Zwar müssen nun vor allem die großen Verluste durch die extremen Kürzungen an den Berliner Universitäten verwaltet werden. Dennoch hoffen wir, die Bachelorstudiengänge, für die in diesem Herbst erstmals immatrikuliert wurde und die auf überraschend großes Interesse der Studierenden stoßen, erfolgreich durchzuführen. Nicht zuletzt das Modell eines "Monostudiengangs", das eine breitere Qualifikation innerhalb der Skandinavistik erlaubt als bisher, trägt dazu bei. Die Tatsache, dass dabei neben dem Isländischen das Finnische stärker ins Curriculum integriert werden konnte, hat dem Nordeuropa-Institut zudem weitere Anerkennung in Finnland eingetragen. Das Finnisch-Lektorat wird seit Oktober 2004 für fünf Jahre um 50 Prozent von CIMO, der Zentrale für internationale Mobilität in Helsinki, aufgestockt.

Eine weitere erfreuliche Entwicklung sind die wachsenden Forschungskooperationen: Seit April wird das literaturwissenschaftliche Projekt Literatur der Alterität - Alterität der Literatur, an dem das Institut und die Skandinavistik der Universität Freiburg beteiligt sind, von der DFG gefördert. Die Zusammenarbeit mit Histori-kerInnen der Universität Örebro, Schweden, im Projekt Kulturelle Differenzierungen zwischen Gesundheit und Krankheit in Wohlfahrtsstaaten, an dem die Fachteile Kulturwissenschaft, Linguistik und Literaturwissenschaft mitwirken, hat sich verstetigt, und es werden weitere Projektgelder beantragt. Die Kooperation mit der literaturwissenschaftlichen Georg-Brandes-Forskerskolen für Doktorand/inn/en in Kopenhagen eröffnet Promovierenden und Lehrenden neue Diskussionsfelder.
Im Bereich der weiteren Internationalisierung nicht vergessen werden darf der Beitrag des Ostsee-Kollegs Berlin. Gemeinsam mit seinen Partnern an den Universitäten Kopenhagen und Turku war es als eines von sieben Projekten aus 57 Anträgen für das neue Erasmus-Mundus-Programm der EU erfolgreich und wird von Januar 2005 bis Dezember 2006 mit dem neuen Projekt BalticStudyNet - Network for Promoting and Developing Higher Education in the Baltic Sea Region am Nordeuropa-Institut präsent sein.

Wir freuen uns besonders, dass all dies und vieles mehr auf große Anerkennung in der deutschen und skandinavischen Wissenschafts- und Kulturlandschaft zu stoßen scheint. So jedenfalls interpretieren wir das große Interesse, das das wissenschaftsgeschichtliche Kolloquium erweckte, das wir anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Nordeuropa-Instituts am 3. Dezember organisierten.

Sie finden Informationen zu den folgenden Themen: